merken
PLUS

In der Oberlausitz fehlen 39 Lehrer

Die Lage an den Schulen bleibt prekär. Zum neuen Halbjahr kann das Schulamt nur jede zweite offene Stelle besetzen.

Die Stühle sind hochgestellt. In der Oberlausitz fehlen Lehrer.
Die Stühle sind hochgestellt. In der Oberlausitz fehlen Lehrer. © Symbolbild: dpa/Stefan Sauer

Bautzen. In den Landkreisen Bautzen und Görlitz bleiben viele Lehrerstellen unbesetzt. Eigentlich wollte das zuständige Amt zum 1. Februar 82 Lehrer einstellen, um den Bedarf an den Schulen zu decken. Tatsächlich konnte nur für jeden zweiten Posten ein geeigneter Bewerber gefunden werden. Zum neuen Halbjahr bleiben 39 Stellen unbesetzt.

Große Probleme gibt es vor allem bei den Grundschulen. In diesem Bereich wurden statt den geplanten 29 lediglich acht Lehrer eingestellt. Die Förderschulen gingen sogar komplett leer aus. Das Bautzener Schulamt konnte nicht eine der zehn offenen Stellen besetzten.

Küchen-Profi-Center Hülsbusch
Nichts anbrennen lassen und ab nach Weinböhla!
Nichts anbrennen lassen und ab nach Weinböhla!

Schon Goethe wusste: Essen soll zuerst das Auge erfassen und dann den Magen. Das gelingt besonders gut in einer schicken neuen Küche. Jetzt zum Küchen-Profi-Center Hülsbusch und sich beraten lassen.

Selbst an den Gymnasien fehlen inzwischen Lehrer. Zwölf Neueinstellungen wird es zum Halbjahr geben, vier Stellen müssen unbesetzt bleiben. An den Oberschulen ist die Situation ähnlich. Bei 25 offenen Stellen fanden sich immerhin 21 passende Bewerber.

Weiterführende Artikel

Warum es junge Lehrer aufs Land zieht

Warum es junge Lehrer aufs Land zieht

Mit Geld will der Freistaat Referendare in die Oberlausitz locken. Dabei kommen sie aus anderen Gründen.

Es kann allerdings passieren, dass Bewerber noch abspringen, erklärt Jens Drummer vom Landesamt für Schule und Bildung in Bautzen. Der Grund ist einfach: „Einige Lehrer bewerben sich auf mehrere Stellen“, sagt er. (SZ/mho)

Mehr lokale Artikel:

www.sächsische.de/görlitz

www.sächsische.de/niesky