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In der Tomaten-Kinderstube

Neben Blütenschönheiten züchtet die Gärtnerei Quiel aus Malschwitz auch Gurken und Tomaten. Sie setzt auf Zuwendung und summende Helfer.

Von Miriam Schönbach
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Mit viel Liebe fürs Detail: Antje Quiel befestigt Rispenhalter unterhalb des Blütenstandes der Tomaten.
Mit viel Liebe fürs Detail: Antje Quiel befestigt Rispenhalter unterhalb des Blütenstandes der Tomaten. © SZ/Uwe Soeder

Malschwitz. Mit einem kräftigen, metallischen Scheppern fällt die Tür zum Gewächshaus der Gärtnerei Quiel ins Schloss. Dann ist Stille. Nicht einmal Vögel zwitschern an diesem grau verhangenen März-Vormittag. Feiner Nieselregen legt sich auf das Glas. Drinnen herrschen wohlige 20 Grad. Der typische Duft von Tomaten liegt in der Luft. Schlängelnd winden sie sich gen Decke. Ganz unten sitzen bereits grüne Früchte, weiter oben befestigt gerade Antje Quiel einen Rispenhalter unterhalb eines Blütenstands. „Sie verhindern, dass schwere Früchte abknicken“, sagt sie mitten im Tomatendschungel. Ende April sollen hier die ersten Rötlinge geerntet werden.

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