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In Gorschmitz stehen die Spielgeräte, an der Meline ist alles noch grün

Neben dem Bolzplatz in Gorschmitz gibt es jetztauch eine Rutsche. Spielen dürfen die Kinder dort aber erst ab nächstem Jahr.

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Von Heike Stumpf

Schon lange wünschen sich Gorschmitzer Eltern für ihren Nachwuchs einen Spielplatz. Denn mit einem Bolzplatz gibt es für die Älteren bereits Freizeitangebote. Ab nächstem Jahr müssen die Jüngeren nun nicht mehr zuschauen. Neben dem Bolzplatz ist jetzt auch eine Tummelfläche für die Kleinen entstanden.

„Wir als Stadt haben die Spielgeräte inzwischen aufstellen lassen“, sagt Bürgermeister Tobias Goth (CDU). Zum Inventar gehören eine Rutsche, ein kleiner Sandkasten, Schaukel und Klettergerüst. Damit die Sicherheit der Kinder gewährleistet ist, muss noch eine gewisse Höhe Sand aufgefüllt werden. „Das passiert erst im nächsten Jahr“, sagt der Bürgermeister.

Belag für Bolzplatz muss warten

Um Geduld bittet er ebenso bezüglich der Modernisierung des Bolzplatzes. Der soll eine neue Oberfläche bekommen – allerdings erst, wenn der Abwasserzweckverband die Gemeinschaftskläranlage in der Talsenke gebaut hat. Denn für die Bauzeit soll ein Teil des Platzes für die Baustelleneinrichtung genutzt werden.

Der Spielplatzbau in Gorschmitz ist eine Initiative von Eltern und der Kommune. Dem Bürgermeister zufolge konnte Geld eingesetzt werden, das Eltern beim Praktiker-Baumarkt gewonnen hatten. „Außerdem haben wir als Stadt zwischen 2000 und 3000 Euro für die Spielgeräte dazugegeben“, so Tobias Goth.

Er kündigt an, dass im Frühjahr ebenfalls mit dem Bau des Spielplatzes An der Meline in Leisnig begonnen werden soll. Eigentlich sollte dieses Vorhaben längst abgehakt sein. Zu Verzögerungen ist es gekommen, weil die Stadtverwaltung Möglichkeiten der Förderung prüfen wollten. Inzwischen geht sie davon aus, dass eine Unterstützung aus dem Programm „Stadtumbau Ost“ möglich ist. Dafür allerdings müssen an dieser Stelle Wohnungen zurückgebaut werden. Darüber soll der Aufsichtsrat der Leisniger Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (LWVG) im Dezember entscheiden.

Kleiner Park für Ältere

Dem Bürgermeister schwebt vor, anstelle der Häuser, die wegkommen sollen, eine kleine Parkanlage für ältere Menschen anzulegen, die aktiv sein wollen.

Ein Stück weiter unten, wo die LWVG vor ein paar Jahren schon einen Wohnblock abgerissen hat, sollen die Kinder einen Sandkasten, eine Kletterkombination und anderes mehr zum Zeitvertreib bekommen.