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In Sachsen stehen die ältesten Gebäude

Kamenz. Der ostdeutsche Wohnungsmarkt hat sich in den letzten 20 Jahren nachhaltig verändert. So lautet das wenig überraschende Ergebnis des Zensus‘ 2011, den das Statistische Landesamt nun veröffentlicht hat.

Kamenz. Der ostdeutsche Wohnungsmarkt hat sich in den letzten 20 Jahren nachhaltig verändert. So lautet das wenig überraschende Ergebnis des Zensus‘ 2011, den das Statistische Landesamt nun veröffentlicht hat. Was dann doch überrascht: Obwohl nach der Wende jedes vierte Gebäude neu errichtet wurde, verfügen die neuen Bundesländer nach wie vor über den ältesten Gebäudebestand in Deutschland. Vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen seien Häuser im Durchschnitt noch über 70 Jahre alt. Die höchsten Neubauraten gebe es in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit je rund 33 Prozent. Der Bundesdurchschnitt lag zum Zensusstichtag bei 22,5 Prozent.

Während 1990 im Osten 40 Prozent der Wohnungen in privater Hand waren, ist der Anteil auf 63 Prozent gestiegen. Von den bundesweit 81 Prozent noch weit entfernt. Eine Eigentümerquote von inzwischen 37 Prozent (bundesweit: 45 Prozent) zeigt den Trend zum Wohnen in den eigenen vier Wänden. Ein ostdeutsches Problem bleibt der Leerstand: Mit acht Prozent ist er fast doppelt so hoch wie bundesweit – ein leichter Anstieg seit 1995. (SZ/dob)

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