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In Waldheim ist der Eisbär los

In Waldheim war am Wochenende der Bär los – aber nicht Knut aus dem Berliner Zoo. Der Verein Celebration.org, die „Tanzperlen des Zschopautals“ und „Projekt 41“ brachten das Weihnachtsmärchen „Der kleine...

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Von Frank Klinger

In Waldheim war am Wochenende der Bär los – aber nicht Knut aus dem Berliner Zoo. Der Verein Celebration.org, die „Tanzperlen des Zschopautals“ und „Projekt 41“ brachten das Weihnachtsmärchen „Der kleine Eisbär und seine Abenteuer“ am Sonnabend und Sonntag um jeweils 16 Uhr in der Stadtsporthalle zur Aufführung. Sven Panuschka und seine Band (Projekt 41) haben die Lieder getextet und vertont, zu denen dann die Tanzperlen und ihre Nachwuchsgruppe „Hand in Hand“ die Geschichte des kleinen Eisbären tänzerisch erzählten. Mehr als 250 Zuschauer an beiden Tagen erlebten, wie die Hauptfigur des Märchens die Weihnachtsfee trifft, die ihn an den Nordpol schickt, um den Weihnachtsmann zu suchen. Auf dem Weg dorthin erlebt der Eisbär viele Abenteuer mit Pinguinen, Igeln und Väterchen Frost, ehe er am Ziel ankommt und der Weihnachtsmann ihm die Bedeutung des Festes auf kindliche Weise erklärt.

Zufriedene Akteure

Das wollten sich auch Ute und Lothar Müller aus Waldheim nicht entgehen lassen, die mit Enkel Chris auf der Tribüne saßen und gespannt dem Treiben auf dem zur Bühne und Tanzfläche umgestalteten Spielfeld folgten. „Tanz und Musik zur Vorweihnachtszeit, das ist einfach schön, meinten die Großeltern und auch der kleine Chris fand es sehr gut.

Organisator Ricardo Baldauf war sehr zufrieden und stellte fest, dass sich der Einsatz der 100 Mitwirkenden, davon 70 Akteure und 30 „stille“ Helfer, gelohnt hat: „Die Vorbereitungen liefen im Prinzip schon das ganze Jahr und in der heißen Phase der letzten drei, vier Wochen kommt man in der Freizeit kaum noch zu etwas Anderem. Aber der Beifall der Zuschauer zeigt, dass die Aufführungen von den Waldheimern sehr gut angenommen werden. Hier ist eben der Bär los.“