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In Wallroda steht plötzlich ein Opel in Flammen

Polizeibilanz. Radebergs Polizisten hatten in den vergangenen Tagen vor allem mit dem Thema Feuer zu tun.

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Von Jens Fritzsche

Radeberg. Der Brand in der Ottendorfer Recycling-Firma Sickert (SZ berichtete) war natürlich das dominierende Thema der Polizeiarbeit im Radeberger Polizeirevier. Aber weitere Feuer beschäftigten die Beamten, erzählt Radebergs Polizei-Chef Ulrich Knöpfle im wöchentlichen Bilanzgespräch mit der SZ. Denn am Sonntagmorgen wurde die Polizei nach Wallroda gerufen, dort stand ein Opel-Combo in Flammen. „Der Fahrer war in Richtung Arnsdorf unterwegs, als plötzlich der Motor ausfiel“, beschreibt Knöpfle. In Höhe des Abzweigs nach Wallroda war das. Der Fahrer ließ sein Auto an Bushaltestelle rollen, „als plötzlich Flammen aus der Motorhaube schlugen.“ Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern; der Schaden beläuft sich dennoch auf gut 3 000 Euro. Ein technischer Defekt, so vermutet die Polizei, war Auslöser des Feuers.

Knochen gefunden

Eine fürchterliche Vermutung ließ einen Hundebesitzer aus Liegau die Polizei rufen. Sein Hund hatte am Sonntag am Liegauer Teich einen Plaste-Beutel gefunden, der voller Knochen war. „Es stellte sich aber heraus, dass es sich um Tierknochen handelte“, so der Polizei-Chef mit Blick in die Akten.

Hund entlaufen

Einen Fund meldete auch eine Frau aus Ullersdorf der Polizei. Sie hatte, ebenfalls am Sonntag, einen streunenden Hund in der Dresdner Heide gefunden. Der rot-braune Mischlingshund war herrenlos am Dachsenberg unterwegs. „Die Frau wollte das Tier aber nicht in ein Tierheim bringen, und hat den Hund deshalb vorübergehend bei sich zu Hause untergebracht“, weiß Ulrich Knöpfle.

Papagei entflogen

Weniger Glück hatte ein Papagei in Radeberg. Anwohner hatten den rot-gefiederten Vogel auf einer Erle an der Gagarinstraße im Radeberger Süden sitzen sehen. Sie riefen die Polizei und die Feuerwehr. Doch als die Floriansjünger versuchten, das Tier vom Baum zu holen, war der Vogel plötzlich im nahen Wald verschwunden.

Räder verschwunden

Verschwunden sind in den vergangenen Tagen zahlreiche hochwertige Mountain-Bikes, die am Radeberger Bahnhof angeschlossen waren. „Insgesamt drei Stück haben Unbekannte gestohlen“, beziffert der Polizei-Chef – und vermutet eine gezielte Serie.

Betrug versucht

Gezielt ging offenbar auch ein 18-Jähriger im Kaufland Großröhrsdorf vor. Er wollte dort einige technische Geräte umtauschen. So weit, so gut. Aber da er diese Geräte weder dort gekauft hatte, noch zu dem Preis, der nun auf den Geräten klebte, dürfte die Angelegenheit nicht ganz so gut für ihn enden…

Pöbelei geahndet

Ein unschönes Ende dürfte auch die Pöbelei einiger junger Radeberger nehmen, die in der Nacht des 11.11. an der Schillerstraße im Süden der Bierstadt Polizeibeamte beleidigten, die gerade dabei waren, ein umgeknicktes Verkehrsschild wieder aufzurichten und den Fall zu den Akten zu nehmen. „Die Pöbelei ist eine Beamten-Beleidigung“, verweist der Polizei-Chef darauf, dass sich nun der Staatsanwalt mit der Angelegenheit befassen wird.

Musik gehört

Nicht befassen muss sich der Staatsanwalt hingegen mit einer Beschwerde eines Liegauers. Der fühlte sich gegen 19 Uhr von Trommelmusik gestört, die aus der nahegelegenen Kirche drang. „Um diese Zeit handelt es sich aber noch lange nicht um ruhestörenden Lärm“, sagt Ulrich Knöpfle, weshalb seine Beamten auch von einer Anzeige absahen. „Nun will sich der Mann bei der Stadtverwaltung über die Trommel-Musik beschweren“, weiß Knöpfle.

Äste geschnitten

Beschwert hatte sich auch Mitte der Woche ein Radeberger bei seinem Nachbarn. Der hatte einfach auf dem Nachbargrundstück einige Äste verschnitten, die über den Zaun wuchsen. Das missfiel dem Grundstücksbesitzer, „und man geriet in Streit darüber“, so der Polizei-Chef mit Blick in die Akten. Eine Polizei-Streife musste kommen, um den Streit zu schlichten, bei dem auch noch ein Weidezaun beschädigt worden war.

Zaun beschädigt

Beschädigt wurden auch 16 Holzlatten eines Zauns an der Schillerstraße in Radeberg. Am Sonntagmorgen gegen 1.25 Uhr waren die Randalierer gekommen – und unerkannt verschwunden…