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In welchem Land kann man jetzt noch Urlaub machen?

Angesichts steigender Infektionszahlen verschärfen viele Länder die Auflagen. Überall ist es ein wenig anders. Ein Überblick von der Algarve bis Zypern.

Urlaub mit Abstand ist 2020 angesagt.
Urlaub mit Abstand ist 2020 angesagt. © Lefteris Partsalis/XinHua/dpa (Symbolbild)

ÖSTERREICH

Die Coronazahlen haben sich auf erhöhtem, aber bisher noch unkritischem Niveau eingependelt. Die meisten Fälle gibt es in Wien. Die Einreise aus Deutschland ist ohne Auflagen möglich. Anders sieht es bei 32 Staaten und Regionen aus, die in Österreich als Risikogebiet gelten. Dazu zählen z. B. die Länder des Westbalkans, Rumänien, Bulgarien, Schweden, die USA und Russland. Weil steigende Coronazahlen in Österreich auch auf infizierte Reisende zurückgeführt werden, wird an den Grenzen zu Slowenien und Ungarn kontrolliert.

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POLEN

Die Grenzen zu allen EU-Nachbarn sind geöffnet. Einreisende EU-Ausländer und Polen müssen nicht in Quarantäne. Hotels, Einkaufszentren, Restaurants, Cafés und Friseure sind geöffnet. Auch Schwimmbäder und Fitnessstudios sind in den meisten Regionen in Betrieb. Angesichts eines wieder wachsenden Infektionsgeschehens, besonders im Süden und Südosten des Landes, können Fitnessstudios allerdings regional geschlossen werden, wenn das Gesundheitsamt dies empfiehlt. 

In Polen gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants, Geschäften und Museen. Die Zugverbindungen mit Deutschland, darunter der EC zwischen Berlin und Warschau, laufen planmäßig. Seit dem 1. Juli fliegt die polnische Fluglinie Lot wieder Ziele im Ausland an, darunter auch Hamburg, Frankfurt und Berlin. Andere Verbindungen, beispielsweise nach Hannover, werden aber erst Ende Oktober wieder aufgenommen.

SPANIEN

Urlauber aus der EU und den Schengenstaaten dürfen unbegrenzt einreisen. Man muss ein Online-Formular ausfüllen und erhält dann einen QR-Code, der bei der Einreise per Flugzeug vorzuweisen ist. Wieder gestiegene Corona-Zahlen bereiten allerdings immer mehr Sorgen. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die besonders betroffenen Regionen Katalonien, Navarra und Aragonien ab. Länder wie Großbritannien oder Norwegen ordneten sogar Zwangsquarantäne für Rückkehrer an. Am Montag trat eine österreichische Reisewarnung für das spanische Festland in Kraft.

Im Land selbst gelten strenge Corona-Regeln wie etwa Maskenpflicht nicht nur in geschlossenen öffentlichen Räumen, sondern auch im Freien, Abstandsregeln sowie Beschränkungen der Gästezahlen in Restaurants und anderen Einrichtungen. In großen Städten, aber auch auf Mallorca ist das Nachtleben stark eingeschränkt. Auch auf den Balearen steigen die Infektionszahlen, die Regionalregierung beteuert aber, das liege an mehr Tests. Vier kleinere Gebiete in Kastilien-León und Murcia sind wegen lokaler Ausbrüche abgeriegelt.

TSCHECHIEN

Die Einreise ist für Deutsche seit Anfang Juni wieder möglich. Eine Quarantäne oder ein negativer Corona-Test sind nicht erforderlich. Eine Maskenpflicht gilt unter anderem in der Prager U-Bahn sowie in der östlichen Verwaltungsregion Mährisch-Schlesien. Zuletzt hatte es wieder mehr Neuinfektionen gegeben. Prag versucht, Touristen mit Kultur-Gutscheinen anzulocken, denn die Zahl der Übernachtungsgäste ging im zweiten Quartal 2020 um 93,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Bisher gab es in Tschechien mindestens 390 Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

SLOWAKEI

Deutsche können ohne Einschränkungen einreisen. Das Land war vom Coronavirus kaum betroffen. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, in Lokalen nur beim Rein- und Rausgehen. In Warteschlangen, etwa an Kassen, ist ein Zwei-Meter-Abstand empfohlen. Bei Kulturveranstaltungen kümmern sich Veranstalter um Abstand.

SLOWENIEN

Das EU-Land lässt Reisende aus Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern ohne Auflagen einreisen und mit dem eigenen Wagen nach Kroatien durchreisen. Es gelten Abstandsregeln, in geschlossenen öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln muss eine Maske getragen werden.

KROATIEN

Deutsche und andere EU-Bürger müssen an der Grenze nur erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind. Ein entsprechendes Formular kann vor Reiseantritt aus dem Internet heruntergeladen werden. An den Stränden gelten Abstandsregeln, eine Überbelegung soll verhindert werden. In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht.

TÜRKEI

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für die wichtigsten Urlaubsgebiete in der Türkei aufgehoben – und zwar für die Provinzen Aydin, Izmir, Mugla und Antalya. Begründet wurde das mit der relativ niedrigen Zahl von Neuinfektionen in diesen Gebieten und dem „speziellen Tourismus- und Hygienekonzept“. 

Für den Rest des Landes gilt die Reisewarnung voraussichtlich weiter bis zum 31. August, denn die Fallzahlen sind wieder gestiegen. Alle, die aus der Türkei nach Deutschland wollen, müssen bei der Ausreise einen negativen Corona-Testnachweis vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

UNGARN

Deutsche Urlauber können ohne Einschränkungen einreisen, wenn sie ihre Reise in einem Land antreten, das als coronasicher eingestuft ist. Das sind Deutschland und die meisten EU-Staaten. Der Transit durch Ungarn ist in jedem Fall möglich, diese Reisenden dürfen aber von bestimmten Transitkorridoren nicht abweichen und müssen das Land in maximal 24 Stunden verlassen. In Ungarn haben die meisten Hotels, Restaurants und Bars wieder geöffnet. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Geschäften gilt eine Maskenpflicht. Zudem sind Abstandsregeln zu beachten.

BULGARIEN

Für Feriengäste aus allen EU-Staaten gibt es keine Quarantänepflicht. Reisende aus Schweden und Portugal müssen einen negativen Coronavirus-Test vorweisen. Um einreisen zu können, müssen auch Urlauber aus Nordmazedonien, Serbien, Albanien, Kosovo, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, der Ukraine, Moldau, Israel und Kuwait einen negativen PCR-Test haben. Das Auswärtige Amt warnt aber vor touristischen Reisen in einige Regionen Bulgariens, darunter die Touristenhochburg Warna mit dem bei Party-Touristen beliebten Goldstrand. Daneben sind Blagoewgrad und Dobritsch betroffen.

Viele große Hotels in den Badeorten am Schwarzen Meer sind ohnehin noch geschlossen. Die bereits geöffneten Hotels haben sich auf Schutzmaßnahmen eingestellt wie größere Distanz zwischen Tischen und Stühlen. Wegen schnell steigender Fallzahlen sind Mund-Nasen-Masken in gemeinschaftlich genutzten geschlossenen Räumen wieder Pflicht – etwa in Supermärkten, Apotheken, Behörden und Kirchen. Nachtlokale dürfen wieder öffnen, allerdings auch dort bei einer Platzbesetzung von einem Gast pro Quadratmeter.

DÄNEMARK

Deutsche können wieder einreisen, müssen aber sechs Übernachtungen im Land gebucht haben. Ausnahmen gelten für Deutsche, die ein dänisches Sommerhaus besitzen, ihre Partner im Land besuchen wollen oder Einwohner Schleswig-Holsteins sind. In Dänemark geht die Zahl der Neuinfektionen wieder nach oben, was die Dänen beunruhigt. Restaurants, Cafés und Geschäfte sind offen. Es wird aber empfohlen, für Situationen mit stärkerem Gedränge einen Mund-Nasen-Schutz bei sich zu haben. Eine Maskenpflicht besteht nicht.

RUMÄNIEN

EU-Bürger dürfen frei einreisen. Allerdings könnten sie Probleme bei der Aus- oder Weiterreise bekommen, weil wegen stark ansteigender Infektionszahlen Reisende aus Rumänien in mehreren EU-Ländern mit Hindernissen rechnen müssen. In den letzten Wochen ist die Zahl der Infektionen explodiert, 1.378 Neuinfektionen binnen 24 Stunden waren es am Freitag. Das ist gut fünf Mal so viel wie vor den Lockerungen Mitte Mai. Die Behörden rechnen mit einem weiteren Anstieg.

 Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Kreise Arge, Bihor, Buzau, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timis. Die wichtigsten Urlaubsregionen in Siebenbürgen und am Schwarzen Meer sind von der Warnung jedoch nicht betroffen. Jederzeit können einzelne Ortschaften kurzfristig zum Infektionsherd erklärt und gesperrt werden. In öffentlichen Räumen gilt Maskenpflicht – in manchen Orten auch im Freien – sowie Distanzpflicht in der Gastronomie, an den Stränden und bei Veranstaltungen im Freien.

FINNLAND

Die vom Auswärtigen Amt verhängte Reisewarnung wurde Mitte Juli aufgehoben, womit für deutsche Reisende keinerlei Beschränkungen oder Quarantänevorschriften mehr gelten. Für Menschen aus den Niederlanden, Belgien und Andorra wird die Einreise seit Montag aber wieder beschränkt. Entscheidend für die Finnen ist, dass in den entsprechenden Ländern innerhalb einer Zwei-Wochen-Periode weniger als acht neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohnern verzeichnet worden sind.

FRANKREICH

Touristen aus Deutschland brauchen keine speziellen Unterlagen. Auch eine Quarantäne ist nicht notwendig. Da die Zahl der Neuinfektionen zuletzt leicht gestiegen ist, wurde mitunter in mehreren Touristenorten in der Bretagne und Gemeinden im Département Mayenne sowie in Stadtteilen von Lille und Nizza das Masketragen an belebten Orten auch im Freien angeordnet. 

In öffentlichen Verkehrsmitteln und Räumen wie Geschäften und Markthallen gilt landesweit Maskenpflicht. Tickets für viele Sehenswürdigkeiten, wie für den Eiffelturm oder den Louvre, sind begrenzt, damit Besucher Abstand halten können. Eintrittskarten müssen oft vorab online reserviert oder gekauft werden. Viele Restaurants haben ihre Terrassen erweitert.

GRIECHENLAND

Die Einreise aus den meisten EU-Staaten ist erlaubt. Reisende müssen sich aber mindestens 24 Stunden vor der Ankunft elektronisch anmelden und angeben, wo sie vorher waren und wo sie sich aufhalten werden. Es gilt eine Maskenpflicht für alle geschlossenen Einrichtungen. An den Stränden müssen die Sonnenschirme mindestens vier Meter voneinander entfernt stehen. Masken müssen auf Fähren immer getragen werden, auch auf den offenen Decks. 

Griechenland hat gemessen an der Bevölkerung eine niedrige Infektionsrate, allerdings traten in den vergangenen Tagen mehr Fälle auf. Deshalb hat die Regierung erstmals einen Teil-Lockdown für die kleine Urlaubsinsel Poros angeordnet. Alle Tavernen, Tanzbars und Restaurants müssen 23.00 Uhr schließen. Die Menschen müssen auch im Freien Masken tragen.

GROSSBRITANNIEN

Reisende aus Deutschland können ohne Einschränkungen einreisen. Es muss aber ein Formular mit Kontaktdaten und Informationen zu früheren Reisezielen ausgefüllt werden. Für Reisende aus vielen anderen Staaten, etwa den USA, gilt weiter die Pflicht zur zweiwöchigen Quarantäne. Kurz vor Reiseantritt lohnt ein Blick ins Internet, denn die Liste dieser Länder kann sich ständig ändern, wie das Beispiel Spanien zeigt.

Medien spekulierten, Frankreich könnte als nächstes dran sein. Jeder britische Landesteil bestimmt über seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. So gibt es auch unterschiedliche Regelungen zur Maskenpflicht. In mehreren Gebieten, wie im Raum Leicester, Manchester und Aberdeen, gibt es derzeit lokal begrenzte Kontaktbeschränkungen.

IRLAND

Reisende aus Deutschland sollen nach Ankunft zwei Wochen in Isolation gehen. Nur eine geringe Zahl von Ländern auf einer „grünen Liste“ ist von dieser Regelung ausgenommen. Dazu gehören etwa Italien, Griechenland, Finnland und Norwegen, manche Länder wie Malta wurden aber schon wieder entfernt. Bei der Einreise müssen zudem Kontaktdaten hinterlassen werden. 

Innerhalb des Landes sind Reisen grundsätzlich wieder erlaubt, auch auf die Inseln. Es muss aber mit kurzfristig verhängten regionalen Einschränkungen gerechnet werden. So sind Reisen in die Grafschaften Kildare, Laois and Offaly nur in Ausnahmefällen erlaubt. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften und geschlossenen Räumen ist Maskenpflicht.

ISLAND

Internationale Urlauber können sich direkt bei der Einreise auf Corona testen lassen, um eine sonst vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne zu umgehen. Für Deutsche fällt diese Maßgabe weg, weshalb sie sich nun ebenso wie Reisende aus Dänemark, Norwegen und Finnland auch ohne Test auf die Suche nach Gletschern machen können. Bedingung ist, dass man in den 14 Tagen vor Einreise nicht in einem Risikogebiet war. Auf der Insel war das Infektionsgeschehen vor Wochen fast auf Null gesunken, seit einigen Tagen kommen aber wieder einige Fälle pro Tag hinzu.

ITALIEN

Die meisten Urlauber aus der EU oder aus dem Schengenraum dürfen ohne Beschränkungen einreisen. Nur für Ankünfte aus Bulgarien und Rumänien verhängte Rom wieder eine zweiwöchige Quarantänepflicht. Sie gilt auch für Besucher aus Nicht-EU-Ländern. Innerhalb Italiens darf man sich ungehindert fortbewegen. Die Infektionszahlen stiegen zuletzt, es gab stets mehrere Hundert Neuinfizierte pro Tag. Sie lagen aber weiter unter den Werten in Deutschland. Trotzdem sind viele Italiener beunruhigt. 

In Geschäften, Zügen oder anderen geschlossenen Räumen gilt zumindest bis in den September Maskenpflicht. Größere Ansammlungen sind verboten, stehen die Leute zu eng zusammen, greift die Polizei häufig ein. An Stränden müssen Distanzregeln eingehalten werden, was teils aber nicht richtig gelingt. Viele Wirte haben ihre Tische fast komplett nach draußen gestellt. Manchmal gibt es zusätzlich eine Plexiglas-Abtrennung. Reservierungen sind erwünscht, aber kein Muss.

LUXEMBURG

Das Auswärtige Amt warnt vor „nicht notwendigen Reisen“ nach Luxemburg. An den Grenzen gibt es aber keine Kontrollen und Einreisebeschränkungen. Maskenpflicht besteht unter anderem im öffentlichen Nahverkehr. In Geschäften und öffentlichen Einrichtungen gilt ein Mindestabstand von zwei Metern. In manchen Bereichen gibt es noch strengere Regeln.

BELGIEN

Touristen aus Deutschland können problemlos einreisen. Am Flughafen Brüssel wird allerdings mit Wärmekameras die Temperatur aller Passagiere gemessen. Bei mehr als 38 Grad könnte die Einreise verweigert werden. Wegen steigender Corona-Fallzahlen – zuletzt waren es durchschnittlich mehr als 500 pro Tag – sind die Beschränkungen wieder verschärft worden. So gilt eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen mit viel Publikum sowie in Bussen und Bahnen, Museen und Geschäften. 

Gäste in Kneipen und Restaurants müssen Kontaktdaten hinterlassen. Einkaufen gehen darf man nur noch alleine und für maximal 30 Minuten. Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt aber vor Reisen in die Region Antwerpen. Dort gilt strenge Maskenpflicht, eine nächtliche Ausgangssperre und ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol. An der Nordseeküste muss man sich für Strandbesuche teils vorher anmelden.

MALTA

Nach Malta dürfen Bürger aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren Ländern Europas, die als „sicher“ eingestuft sind, in der Regel wieder ohne Beschränkungen einreisen. Allerdings dürfen sie in den vergangenen 14 Tagen nicht außerhalb dieser „sicheren“ Länder gewesen sein. Die Malteser messen bei der Ankunft die Körpertemperatur. Liegt sie bei 37,2 Grad Celsius oder höher, wird ein Corona-Test durchgeführt.

NIEDERLANDE

Für Deutsche ist der Holland-Urlaub weiter möglich. Amsterdam hat aber Touristen aufgerufen, auf Besuche am Wochenende zu verzichten. Denn von den schnell zunehmenden Neuinfektionen sind besonders Amsterdam und Rotterdam betroffen. Dort gelten dann auch die strengsten Regeln. An belebten Plätzen, Geschäften in der City und dem Rotlichtviertel muss Gesichtsmaske getragen werden. 

Der Zustrom von Touristen hat so zugenommen, dass der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist. Dieser ist Pflicht, auch in Geschäften und an Stränden. Ein Platz in Kneipen und Restaurants muss reserviert werden, Gäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht.

NORWEGEN

Auch für Norwegen wurde die Reisewarnung aufgehoben. Die Pflicht zur zehntägigen Quarantäne nach Ein- oder Rückreise nach Norwegen ist für Deutsche entfallen. Nach einem Corona-Ausbruch auf einem Hurtigruten-Schiff dürfen Passagiere und Besatzungsmitglieder von Schiffen mit mehr als 100 Personen an Bord derzeit nicht an Land gehen.

PORTUGAL

Für Deutsche gibt es keine Einreisebeschränkungen. Besucher müssen aber Angaben unter anderem zum Zielort und zur Erreichbarkeit machen. Zudem wird die Körpertemperatur gemessen. Seit einigen Wochen wird eine Zunahme der Neuinfektionen vor allem im Großraum Lissabon verzeichnet. Die Lage hat sich dort zuletzt wieder leicht entspannt, sodass der Lockdown in mehreren Vororten aufgehoben wurde. Es besteht keine generelle Maskenpflicht auch im Freien, aber immer mehr Städte und Regionen wie etwa Madeira haben das regional angeordnet.

SCHWEDEN

Die Schweden haben trotz insgesamt sinkender Todes- und Infektionszahlen noch vergleichsweise hohe Corona-Werte zu verkraften. Die Grenzen sind für EU-Bürger offen. Die Anreise per Flugzeug, Fähre oder Auto über die Öresundbrücke ist möglich, und auch innerhalb des Landes gibt es keine Beschränkungen.

SCHWEIZ

Die Grenze ist für Reisende aus den Schengen- und einigen Drittstaaten wie Neuseeland und Australien offen. Allerdings stehen fast 50 Länder und Regionen auf einer Risikoliste. Wer in den 14 Tagen vor der Einreise dort war, muss in eine zehntägige Quarantäne. Deutschland gehört nicht dazu, aber Luxemburg, Festland-Spanien, Israel oder Serbien. Wer die Quarantänepflicht verletzt, dem drohen bis zu 10.000 Franken (rund 9.300 Euro) Strafe. 

Maskenpflicht gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, darunter auch Seilbahnen. Alles andere regeln die Kantone unterschiedlich. Mehrere schreiben Mund-und-Nasen-Schutz in Geschäften vor. Restaurants, Bars und Clubs sind zwar wieder geöffnet, oft ist die Gästezahl aber beschränkt.

ZYPERN

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Die Zahl der Infektionen ist leicht gestiegen. Wer nach Zypern fährt, muss sich vorher elektronisch anmelden. Eine Maskenpflicht gilt für alle geschlossenen Räume, öffentlichen Verkehrsmittel oder Einkaufszentren. Für Bürger aus Rumänien und Bulgarien sind negative Coronatests spätestens 72 Stunden vor Einreise erforderlich. Die Urlaubsinsel hat eine vergleichsweise sehr niedrige Infektionsrate.

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