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In Zittaus Parkschule ist wieder Leben

Die Schüler sind in das sanierte Schulgebäude am Stadtring zurückgekehrt -und erzählen, was sie nach dem Umbau begeistert.

Alles ist wunderbar in der sanierten Parkschule, finden Jason (links) und seine Mitschüler.
Alles ist wunderbar in der sanierten Parkschule, finden Jason (links) und seine Mitschüler. © Jan Lange

Stimmengewirr schallt durch die Flure der Zittauer Parkschule. "Sie lebt wieder", findet Jason. Die Atmosphäre ist in seinen Augen besser geworden, die Wände strahlen, die Fußböden sind schön, alles sei einfach wunderbar. Der Zehntklässler kann sich mit seinem Lob kaum zurückhalten. Mit seiner Meinung steht er keinesfalls allein da. Auch Klassenkamerad Christof findet "alles super". Es sei sehr schön geworden und sehr sauber, wirft Eva in die Runde. 

Die Schüler der zehnten Klasse müssen es am besten wissen - sie kennen noch die Zustände in der alten Parkschule. Drei Jahre haben sie hier gelernt. Dann begann die Sanierung und die Parkschüler zogen für zwei Jahre in die alte Burgteichschule. Nun sind die Zehntklässler in ihrem Abschlussjahr zurück im Stammhaus am Stadtring - im Volksmund auch gern als "Rote Schule" bezeichnet -, und wie man hört mehr als zufrieden mit dem Ergebnis des Umbaus. Sie fühlen sich hier wohler als vorher in der Burgteichschule. 

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Sharon begeistern vor allem die neu ausgestatteten Fachkabinette für Physik und Chemie. Vorher seien die Sachen schon veraltet gewesen. Selbst genutzt hat sie die Fachräume noch nicht, das Schuljahr ist ja auch erst am Montag gestartet. Aber in der letzten Woche vor den Sommerferien konnte sie mit ihren Mitschülern schon einen Blick hineinwerfen. In jenen letzten Schultagen haben die Schüler selbst mit angepackt, damit alles in der sanierten Parkschule glänzt. Sie hätten viel Einsatz gezeigt, lobt Klassenlehrerin Dorothee Stolle. Auch wenn nicht jeder der Zehntklässler ganz freiwillig mitgemacht hat. Aber das ist nun vergessen.

Die Schüler sitzen in ihrem Klassenzimmer im zweiten Obergeschoss. Es ist derselbe Raum wie vor dem Schulumbau. Nur eben mit einer angenehmeren Atmosphäre. Jason nennt es ganz cool Flavour. Frau Stolle bleibt da lieber bei den deutschen Bezeichnungen - immerhin ist sie ja auch Deutschlehrerin. Die neue Verdunklung sei toll, meint sie. Vor der Sanierung habe man schon sehr geschwitzt. Auch das neue Waschbecken gefällt der Klassenlehrerin. Vorher gab es nach ihren Worten nur einen hässlichen Kasten. Mit den beiden Schränken sei ihre Arbeit entschieden verbessert worden.

Am schnellsten könnten die Schüler mit dem neuen Fahrstuhl die zweite Etage erreichen. Der Fahrstuhl war auch das erste, was Jan positiv aufgefallen ist. "Außen hat sich ja sonst nicht viel verändert", meint er. Er sehe zwar gut aus, aber genutzt habe er den Fahrstuhl noch nicht. Den Hof hoffen die Schüler dagegen bald nutzen zu können. Die großen Bäume sind weg und so wirkt der Hof größer als früher.

Ein Teil davon wird aber bald wegfallen. Denn entlang der Max-Müller-Straße soll ein Erweiterungsbau errichtet werden, in dem zusätzliche Klassenräume für die rund 400 Schüler der Parkschule entstehen. Auch der kleine Parkplatz neben der Schule, auf dem die großen Schüler ihre Mopeds abstellen konnten, ist wegen des Anbaus weggefallen. Ein Punkt, der Luces sehr bewegt. Frau Stolle kann ihn und die anderen Schüler verstehen. Eine Lösung gebe es aber noch nicht. 

An die noch kahlen Wände, die von den Zehntklässlern kritisiert werden, soll eine Leiste angebracht werden, an der die Schüler dann Plakate und anderes befestigen können. Vielleicht ja auch eine Dietzschkau-Fahne, meint einer der Schüler scherzhaft und spielt damit auf Werner Dietzschkau, den Leiter der Parkschule, an.

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