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Indischer Abend in der Hoffnungskirche

In einem Film stellt der Initiator sein Hilfsprojekt für indische Kinder vor. Er sucht noch Dresdner Paten für vier Mädchen.

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Von Linda Barthel

Nadine Höckendorff hat Fernweh. Gerne würde sie wieder nach Indien reisen. Vor knapp vier Jahren war sie das letzte Mal im Land der bunten Kleider. „Die farbenfrohe Kultur fasziniert mich“, erklärt die 25-Jährige. „Eine ganz besondere Verbindung zu Indien habe ich aber wegen meines Patenkindes.“

Seit drei Jahren sind die Studentin und ihr Ehemann Paten des indischen Mädchens Sasikala. Sie möchten der 16-Jährigen eine gute Schulausbildung ermöglichen. „Es ist wichtig, dass sich jemand für diese Kinder einsetzt und ihnen eine Lebensperspektive schenkt“, sagt Nadine Höckendorff. „Dafür zahle ich im Monat gerne 30 Euro.“

Sasikala ist eins von 96 Kindern, das in das Patenschaftsprojekt von Winfried Stelle aufgenommen wurde. Unter dem Namen „Amy Carmichel – Hilfe für Kinder in Indien“ sucht der 50-Jährige seit 2004 Paten für indische Mädchen. Jetzt hat es ihn nach Dresden gezogen. Hier gibt es bereits vier Paten, die am Hilfsprojekt teilnehmen.

In der Hoffnungskirche auf der Clara-Zetkin-Straße 30 werden heute Abend weitere Unterstützer gesucht. Bei einem Indienabend im Gemeindesaal bekommen die Besucher ab 19.30 Uhr einen besonderen Blick auf das Land geboten. In Filmausschnitten zeigt Veranstalter Winfried Stelle die Reise einer zwölfköpfigen Gruppe nach Indien. Höhepunkt ist der Besuch des Mädcheninternats, das vom Patenschaftsprojekt gefördert wird. 20 Kinder wurden bereits im Juni dieses Jahres ins Amy-Projekt aufgenommen. Für vier dieser Mädchen sucht er noch Paten.

Informationen: 036374/21258