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Individuelle Förderung der Schüler

SZ-Schulnavigator: Prof. Wolfgang Melzer kommentiert die Ergebnisse der Elternbefragung am Leon-Foucault-Gymnasium Hoyerswerda.

© Gernot Menzel

Prof. Wolfgang Melzer

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Hoyerswerda. An der Befragung haben sich 116 Eltern beteiligt. Mit der Gesamtnote 1,8 gehört die Schule noch zur Spitzengruppe aller Schulen (Spannweite von 1,3 bis 2,7). Der gute Ruf/das Prestige der Schule und ihre besondere Profilierung werden von den Eltern als die beiden häufigsten Schulwahlmotive angegeben. Im Bereich der allgemeinen Zufriedenheit erhält die Schule von den Eltern die Note 1,8 (Spannweite aller Schulen von 1,3 bis 2,6) und gehört damit ebenso noch zur Spitzengruppe. Dass die Schule ihren Erwartungen „voll“ entspricht, bekunden 77 Prozent der Befragten (gesamt: 69 Prozent).

Bei den Lernbedingungen wird mit der Note 2,2 ein Wert erreicht, der knapp über dem Durchschnittswert aller Schulen liegt (2,3; Spannweite zwischen 1,4 bis 3,0). Insbesondere der Lernertrag, die Fördermöglichkeiten für leistungsstarke und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrmittelausstattung werden von den Eltern überdurchschnittlich positiv hervorgehoben. Demgegenüber werden der häufige Unterrichtsausfall, die Qualität der Schulspeisung und die Klassengrößen deutlich kritischer gesehen. Das generelle Förderbemühen wird von drei Vierteln der Eltern als „groß“ beurteilt (gesamt: 59 Prozent). 74 Prozent schätzen zudem die Leistungsanforderungen als „gerade richtig“ ein (gesamt: 66 Prozent). Vergleichsweise gering ist entsprechend mit vier Prozent der Anteil derjenigen Kinder, die nach Auskunft der Eltern Nachhilfe erhalten (gesamt: elf Prozent).

Mit der Note 1,5 für die Kooperation von Elternhaus/Schule erreicht das Gymnasium wieder einen überdurchschnittlich positiven Wert (Spannweite von 1,1 bis 2,6). 43 Prozent der Befragten empfinden die Zusammenarbeit mit den Lehrern als „sehr gut“ (gesamt: 30 Prozent), mit 90 Prozent fühlt sich die Mehrzahl über schulische Belange ausreichend informiert (gesamt: 82 Prozent).

Fazit: Das Leon-Foucault-Gymnasium Hoyerswerda beteiligt sich bereits zum dritten Mal am Schulnavigator und zeichnet sich durch konstant überdurchschnittliche Werte im Vergleich aller Schulen aus. 84 Prozent aller Befragten würden sich auch künftig für diese Schule entscheiden (gesamt: 80 Prozent).

Gegenüber der Befragung aus dem Jahre 2012 hat sich die Einschätzung der Kooperation zwischen Elternhaus und Schule deutlich verbessert. Ferner ist eine Verringerung der psychosomatischen Beschwerden der Kinder, wozu ebenfalls Angaben erhoben wurden, zu verzeichnen. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern- und Schülerrat ist laut der Aussage des Elternrates aber noch ausbaufähig.

www.schulnavigator.de

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