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Gemüse teurer, Obst günstiger

Die Inflation in Sachsen ist leicht zurückgegangen. Dadurch steigen die Preise nicht mehr so schnell an.

Gemüse ist innerhalb eines Jahres um fast 14 Prozent teurer geworden.
Gemüse ist innerhalb eines Jahres um fast 14 Prozent teurer geworden. © Jens Büttner/ZB/dpa

Dresden. Der Aufschwung ist vorbei, die Preise steigen nicht mehr so schnell: Noch im Juni lag die Inflationsrate in Sachsen bei 1,8 Prozent, nun meldet das Statistische Landesamt 1,6 Prozent für Juli. Gemeint ist die Teuerung innerhalb eines Jahres für einen typischen Warenkorb. 

Darin sind zum Beispiel Lebensmittel mit 1,7 Prozent Jahres-Inflation enthalten. Während Gemüse teilweise erheblich teurer ist als vor einem Jahr, wurde Obst insgesamt billiger.

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Die Kamenzer Statistiker haben festgestellt, dass die Preise für Pauschalreisen von Juni zu Juli um gut 15 Prozent gestiegen sind. Das dürfte aber an der Urlaubssaison liegen – denn im Vergleich über ein Jahr ist nur 0,1 Prozent Teuerung festzustellen. Benzin ist drei Prozent teurer als vor einem Jahr, Diesel dagegen 1,6 Prozent billiger. Heizöl dagegen kostet derzeit vier Prozent mehr als vor einem Jahr.

Spürbar teurer wurden zum Beispiel auch Kleidung und Tabakwaren. Doch manches wurde auch billiger, zum Beispiel Kommunikation insgesamt – trotz Porto-Erhöhung. Die Kaltmieten stiegen laut Statistik im Jahresvergleich um 1,1 Prozent.

© SZ-Grafik

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