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Infoabend zum Naturbad

Wie ernst steht es um das Naturbad? Die Stadt will die Bürger darüber informieren.

Großenhain. Wie es um das Großenhainer Naturbad wirklich steht, will Stadtbaudirektor Tilo Hönicke am 26.  Februar, 18 Uhr auf einer Einwohnerversammlung im Alberttreff erläutern und auch die Alternativen vorstellen. Nach der Wende war das Großenhainer Strandbad unglaubliche 10 000 Quadratmeter groß. 1992 wurde die Wasserfläche das erste Mal reduziert, und zwar zum Gondelteich zu, als die Stadt eine Liegewiese anlegte. Ab da wurde auf 6600 Quadratmetern geplanscht. 2001 kam dann der Umbau zu einem der ersten großangelegten Naturbäder in ganz Sachsen. Um die ganze Biologie im Umlauf und im Gleichgewicht zu halten, schrumpfte die Schwimmfläche nun auf 3000 Quadratmeter, weitere 2 000 Quadratmeter wurden zum Regenerationsteich mit Grünpflanzen umgebaut. Nun müssen sich die Großenhainer erneut darauf gefasst machen, dass ihr Bad noch einmal kleiner wird. Denn das Bad weist gravierende technische Mängel auf. Immerhin läuft dazu seit 2002 ein Beweissicherungsverfahren gegen den Planer. Die Stadt will 1,8 Millionen Euro Schadensersatz. Wie immer Gerichte in der Sache entscheiden, klar ist schon heute, der Umbau muss kommen. Geschätzte Kosten: gut über zwei Millionen Euro. (ulb)

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