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Infos für junge Wähler

Ende August entscheiden die Sachsen über den Landtag. Die Gewerkschaften wollen heute dafür Denkanstöße geben.

Am 31. August werden die Kandidaten für den Landtag gewählt. Doch was für Ziele haben diese? Diese Fragen stellen sich vor allem Jugendliche, die das erste Mal wählen gehen dürfen. Von 10 bis 17 Uhr soll ihnen heute auf dem Bautzener Theaterplatz die Wahlentscheidung leichter gemacht werden. Dort organisieren die IG Metall und der DGB einen Erstwählertag.

Herr Hennig, heute findet der Erstwählertag statt. An wen richtet sich dieser?

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Der Erstwählertag ist vor allem für Schüler und Schülerinnen gedacht, die erstmals den Landtag wählen. Wir wollen damit junge Menschen ansprechen und ihnen die Möglichkeit geben, mit den Direktkandidaten der Parteien ins Gespräch zu kommen.

Was erwartet die Jugendlichen auf dem Theaterplatz?

Es gibt Infostände der demokratischen Parteien, an denen die Direktkandidaten den Schülern Rede und Antwort stehen. Auch Vertreter der IG Metall, des DGB und der Landeszentrale für politische Bildung sind da. Beim Kistenklettern können die Schüler zudem ihre Geschicklichkeit testen. Das soll zur Auflockerung beitragen und ein zusätzlicher Anziehungspunkt sein.

Warum finden Sie den Erstwählertag wichtig?

Der Erstwählertag ist sehr wichtig. Denn so können junge Menschen, die erstmals zur Wahl gehen, sensibilisiert werden, ihr demokratisches Recht wahrzunehmen. Wir wollen diesen Tag für die Schüler erlebbar gestalten. Sie dürfen die Direktkandidaten alles fragen, was sie interessiert. So können sich die Jugendlichen eine Meinung bilden und herausfinden, welcher Partei sie ihre Stimme geben wollen. Der DGB-Regionalverband hat schon öfter so einen Erstwählertag veranstaltet. Diese wurden immer sehr gut angenommen. Die Schüler hatten großes Interesse, sich zu informieren.

Müssen sich die Jugendlichen zum Erstwählertag anmelden oder ausweisen?

Nein, sie brauchen sich nicht anzumelden. Die Schüler können von 10 bis 17 Uhr spontan vorbeikommen. Auch jüngere interessierte Klassenkameraden können mitkommen. Wenn großes Interesse besteht, wird der Erstwählertag etwas länger gehen.

Gespräch: Frances Scholz