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Ins Mittelalter zurückversetzt

In einem neuen Buch erlebt Ritter Griebs viele Abenteuer. Diesmal nicht nur auf der Burg, sondern in der ganzen Region.

Von Cathrin Reichelt

Die Idee, ein zweites Buch über die Abenteuer des Ritters Griebs zu schreiben, entstand bereits im vergangenen Jahr während der Burg der Märchen. „Die Resonanz auf das erste Buch war sehr gut“, sagt Autor Jens Dittrich. Die erste Auflage in vierstelliger Höhe war schnell vergriffen. Deshalb wurde bald eine Zweite gedruckt.

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Für das zweite Buch hatte Dittrich sofort Ideen. „Die kommen mir überall. Wichtig ist, dass man den Kopf von anderen Dingen frei hat“, meint er. In seinem Hauptberuf gelingt ihm das weniger. Seit 23  Jahren betreibt er eine Kneipe. Wenn er seine Verwandten in Mecklenburg besucht, klappt das besser. Trotzdem hat Dittrich immer ein Notizbüchlein einstecken. In das schreibt er Namen, die ihm zwischendurch einfallen. „20 bis 30 habe ich schon wieder zusammen. Aus denen kann ich dann die passenden für eine neue Geschichte aussuchen“, meint er.

Das erste Manuskript für das zweite Ritter-Griebs-Buch war bereits im November vergangenen Jahres fertig. Inzwischen sind die Seiten auch bebildert. Die Zeichnungen hat Jens Dittrich ebenfalls gestaltet. Jetzt muss das 32-seitige Buch noch Korrektur gelesen werden. Der Druck dauert etwa drei Wochen. „Dann hat es vom Entschluss, das Buch zu schreiben, bis zur Fertigstellung ein Jahr gedauert“, so Dittrich. Denn zur diesjährigen Burg der Märchen am 12. und 13. Juli soll es vorgestellt werden. Wer möchte, kann sich das Buch an diesen Tagen auch vom Autor signieren lassen.

Zur Vorstellung lassen einige Mitarbeiter des Mittelsächsischen Kultursommers (Miskus) die eine oder andere Figur aus dem Buch lebendig werden. „Wir werden die Besucherkinder wieder in das Spiel einbeziehen. Sie sollen helfen, den Zauberer Hässlon zu vertreiben und die Burg zu retten“, kündigt Jörn Hänsel vom Miskus an.

Die Abenteuer des Ritters Griebs wurden für Kindergarten- und Grundschulkinder geschrieben. „Es ist die Fortsetzung des ersten Buches, aber auch eine in sich abgeschlossene Geschichte“, so Dittrich. Hauptpersonen sind die Schüler Josefine und Kevin. Sie leben in der Großstadt und denken noch viel an die Erlebnisse auf Burg Kriebstein. Sie kommen zurück, übernachten aber in der Jugendherberge Falkenhain. Von dort aus unternehmen sie eine Paddeltour, bei der die Kinder eine Flaschenpost finden. Als sie diese öffnen und versuchen, das Pergament zu entziffern, beginnt ihr Abenteuer. Denn die Flaschenpost ist die erste Falle des Zauberers Hässlon. Durch den werden Josefine und Kevin in das Mittelalter zurückversetzt. Das bemerken sie aber erst, als plötzlich das Handy und der Fotoapparat verschwunden sind. Mit ihrem Wissen aus der heutigen Zeit verhindern die Kinder gemeinsam mit dem Ritter Griebs, dass der Zauberer die Burg erobern kann.

„Die Geschichte spielt diesmal nicht nur auf der Burg Kriebstein, sondern auch in Waldheim, Moosheim und Falkenhain“, erklärt Gabriele Wippert von der Burgverwaltung. Deshalb soll das Buch außer auf der Burg möglichst auch in den Buchläden in der Region angeboten werden.