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Interessenten für einstige Kaninchenschlachtstelle

Zuletzt ein Schandfleck, jetzt Wiese. Zwei Unternehmer wollen dem Areal an der Kamenzer Straße eine Zukunft geben.

© Thorsten Eckert

Mathias Tautermann und Stefan Skalla werden das Gelände der abgerissenen Kaninchenschlachtstelle in Bischofswerda von der Stadt pachten. Der Stadtrat stimmte in der vergangenen Woche einem Antrag der beiden Bischofswerdaer Geschäftsleute bei einer Enthaltung zu. Gleichzeitig ermächtigten die Abgeordneten den Oberbürgermeister, ein Vorkaufsrecht zugunsten von Mathias Tautermann und Stefan Skalla ins Grundbuch eintragen zu lassen.

Die Stadt hatte das Grundstück an der Ecke Kamenzer Straße/August-König-Straße auf Drängen der Stadtratsoppositon vor mehreren Jahren von einem Privatmann gekauft, um die darauf stehenden Ruinen mit Fördergeldern abreißen zu können. 75 Prozent der Abrisskosten kamen aus dem Programm zur Revitalisierung von Brachflächen. Bedingung: Zehn Jahre lang, bis zum 31. Dezember 2021, darf das Areal nicht bebaut werden. Bis zu diesem Datum soll nun der Pachtvertrag abgeschlossen werden. Die beiden Bischofswerdaer werden sich um die Pflege des rund 2 000 Quadratmeter großen Grundstückes kümmern. Die Stadt verzichtet ihrerseits auf Pachtforderungen, da sie Gewinne gegen die Fördergelder für den Abriss verrechnen müsste. Einnahmen durch die Werbetafeln am Zaun sollen allerdings weiterhin in die Stadtkasse fließen.

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Mathias Tautermann und Stefan Skalla wollen das Grundstück privat nutzen. Um Konkretes mitzuteilen, sei es zu früh, hieß es gestern auf Anfrage in der Familie. (SZ)