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Ist die Bahnstrecke noch zu retten?

Für die Strecke Döbeln-Meißen gibt es nach Aussagen der Bahn drei Interessenten.

Meißen/Nossen/Döbeln. Stehen die Politiker zu ihren Wahlaussagen? Das wollen Bürger wissen, die sich für den Erhalt der Bahnstrecke zwischen Döbeln und Meißen einsetzen. Für den 16. März hat Bahn-Aktivist Eberhard Hall aus Roßwein einige Politiker und Mitarbeiter aus dem Verkehrsministerium in den Ratssaal der Stadt eingeladen. „Wir wollen von den Abgeordneten und der Verwaltung klare Aussagen, wie es mit der Bahnstrecke weitergeht“, sagt Eberhard Hall, der im Vorstand des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen in Mittelsachsen sitzt. Eingeladen hat der Roßweiner eigenen Angaben zufolge unter anderem den Bundestagsabgeordneten Stefan Kühn (Bündnisgrüne), Mitglied im Ausschuss für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung sowie verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Bundestag, sowie Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD). Auch Landtagsabgeordnete von CDU, SPD, Linken und Grünen sollen an der Gesprächsrunde teilnehmen, ebenso Landrat Volker Uhlig (CDU) und die Bürgermeister der Städte Döbeln, Roßwein, Nossen und Meißen sowie engagierte Bürger.

Bisher haben sich drei Interessenten gemeldet, die die Strecke erhalten und weiter betreiben wollen: die Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) mit Sitz in Berlin, die Regio Infra Service Sachsen GmbH (RISS) aus Chemnitz sowie die Nossen-Riesaer-Eisenbahn-Compagnie (NRE) aus Nossen. Nach Angaben der DB laufen die Gespräche mit den Interessenten nach wie vor. (ml)

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