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Ist die Wasserqualität im See noch gut?

In Naturgewässern machen sich im Sommer oft Blaualgen breit. Das Gesundheitsamt Meißen gibt einen Überblick, wo man noch unbesorgt baden kann.

Baden oder nicht baden? Auch das Thema Blaualgen behalten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes im Blick. Auf der Internetseite des Landkreises Meißen kann man sich vorab über die Wasserqualität des gewünschten Badegewässers informieren,
Baden oder nicht baden? Auch das Thema Blaualgen behalten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes im Blick. Auf der Internetseite des Landkreises Meißen kann man sich vorab über die Wasserqualität des gewünschten Badegewässers informieren, © Norbert Millauer

Landkreis Meißen. Bei den heißen Temperaturen aktuell taugt ein Sprung ins Wasser am allerbesten, um sich zu erfrischen. Im Landkreis Meißen gibt es viele Seen, in denen man sich abkühlen kann. Doch manchmal macht das Wasser nach einer längeren Hitzewelle keinen guten Eindruck mehr. 

Nur etwas trüb oder vielleicht doch schon gesundheitsschädlich? Darüber gibt das Gesundheitsamt Auskunft. Auf der Internetseite des Landkreises Meißen kann man sich vorab über die Wasserqualität des gewünschten Badegewässers informieren, teilt Pressesprecherin Anja Schmiedgen-Pietsch mit.

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Zwei Patienten, ein Beatmungsgerät
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Und nun? Mit Covid-19 kam die Thematik der Triage, dem Sichten und Klassifizieren von Patienten, erneut auf. Ein Interview mit Medizinrechtsexperte Prof. Dr. Erik Hahn.

Elf gewerblich betriebene Naturbadegewässer werden im vierwöchigen Abstand während der Badesaison in Augenschein genommen. „Im Zusammenhang mit der Gewässergüteprüfung erfolgen eine Sichttiefen- und pH-Wert-Bestimmung, das Messen der Wassertemperatur und die Entnahme einer mikrobiologischen Wasserprobe“, erklärt die Sprecherin.

Auch das Thema Blaualgen behalten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes im Blick. Wird im Rahmen der Gewässerprüfung eine Blaualgenentwicklung oder gar Aufrahmung von Blaualgen, also ein richtiger Algenteppich, festgestellt, wird eine Wasserprobe zur Bestimmung der Algenart und der Konzentration entnommen. 

Bei einer Blaualgen-Massenentwicklung spricht das Gesundheitsamt eine Warnung vor dem Baden aus. Aktuell gibt es noch keine Blaualgen-Warnung. Das Gesundheitsamt rät bei mehreren Seen aber zu einer erhöhten Aufsicht, insbesondere über Kinder, da das Wasser sehr trüb ist.

„Naturbadegewässer unterliegen einigen unkalkulierbaren Naturprozessen und sind hinsichtlich der Gewässergüte kaum beeinflussbar. Beim Baden in einem Freibad (Beckenbad) hingegen erfolgt eine kontinuierliche Wasseraufbereitung über 24 Stunden am Tag“, so Schmiedgen-Pietsch. Das Wasser werde hier im Kreislaufprinzip fortlaufend desinfiziert und gefiltert. Für diese Bäder bestehen daher auch deutlich strengere mikrobiologische Anforderungen an die Wasserqualität.

 Im Landkreis Meißen gibt es sechs solcher Freibäder, die als Beckenbäder mit Wasseraufbereitung betrieben werden. Auch diese Bäder werden regelmäßig durch das Gesundheitsamt überwacht.

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