Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
SZ +
Merken

Jäger ärgern sich über den Wolf

Bei einer Infoveranstaltung kamen viele irrationale Befürchtungen und Ängste an die Oberfläche.

Teilen
Folgen
NEU!

Roberto Kniesche ist nach wie vor überzeugt, dass sein Hirschkalb einem Wolf zum Opfer fiel. „Das komplette Schulterblatt war herausgerissen“, sagt er. „So etwas bringt kein Fuchs fertig.“ Im Oktober hatte der Glaubitzer das tote Tier in seinem Damwildgehege in der Mitte vom Dorf gefunden. Seitdem grassiert in der Gemeinde die Wolfsangst. Die Naturschutzbehörde des Landkreises war nach einer eingehenden Untersuchung zwar zu dem Schluss gekommen, dass ein Wolfsriss eher unwahrscheinlich ist (SZ berichtete). Aber ganz als Übeltäter ausschließen, wollte das Amt Isegrim auch nicht. Müssen die Tierhalter in Glaubitz und Umgebung künftig ernsthaft mit Übergriffen rechnen, und wie kann man seine Hirsche, Schafe oder Ziegen zuverlässig schützen? Diese Fragen standen am Montagabend auf einer Infoveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus zur Debatte.

Ihre Angebote werden geladen...