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Jahnatalweg bekommt einheitliche Schilder

Fünf Gemeinden und eine Stadt wollen an einem Strang ziehen. Ziel ist es, den Radweg attraktiver zu machen.

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Von Sylvia Jentzsch

Die Vorgespräche in den einzelnen Gemeinden sind beendet. Jetzt saßen die Bürgermeister und Interessierte von fünf Gemeinden und der Stadt Riesa zusammen, um zu besprechen, wie es mit dem Jahnatalradweg weitergehen soll. Der soll künftig attraktiver werden. Das heißt, er wird eine einheitliche und eindeutige Beschilderung, ein Logo, Informationstafeln, Rastplätze und teilweise eine bessere Fahrbahn bekommen. Dafür hat eine Arbeitsgruppe ein Konzept aufgestellt und es allen Stadt- und Gemeinderäten präsentiert.

Federführend arbeiten Katrin Leipacher und Matthias Jönzen an diesem Projekt. „Wir sind schon ein ganzes Stück vorangekommen. Allerdings wird der Radfahrer davon noch nichts merken. Zurzeit sind wir bei den Vorarbeiten und bei der Zusammenstellung der Unterlagen für den Fördergeldantrag. Wenn es aber soweit ist und unser Antrag genehmigt wird, können wir gleich loslegen“, so Katrin Leipacher. Die eine oder andere Kommune bringe schon jetzt ein Stück des Radweges in Ordnung. In Pulsitz in der Gemeinde Ostrau wird sogar schon der Dorfplatz hergerichtet, der auch Radfahrern als Rastplatz dienen soll. Die größte Aufgabe hat die Stadt Riesa zu bewältigen. Die Stadträte müssen einen endgültigen Routenverlauf festlegen. Sie haben die Wahl zwischen drei Varianten.

Bis zum Treffen hatte jede Kommune Aufgaben zu erfüllen und Daten zu ermitteln. Es wurde aufgelistet, ob Sonderzeichen notwendig sind, wie viele Schilder und Infotafel benötigt werden. Katrin Leipacher hatte die Jahna von der Quelle bis zur Mündung abgefahren und eine Diashow erstellt. „Mir war es wichtig, noch einmal auf die Besonderheiten, die der Radweg hat, hinzuweisen. Die Fotos sollen Anregung geben, wo eventuell weitere Informationstafeln aufgestellt werden könnten“, so die Ostrauer Gemeinderätin.

Zur Sitzung entschieden sich die Teilnehmer für eine einheitliche Beschilderung, die allgemein in Sachsen verwendeten wird und standardisiert ist.

„Über das Logo JTW, versehen mit einem kleinen Fahrrad, wird noch diskutiert. Es wird ein anderes Layout haben“, sagte Katrin Leipacher. Ebenso einigten sich die Anliegerkommunen auf die Größe und den einheitlichen Rahmen der Infotafeln. „Die Informationen, die auf den alten und verwitterten Tafeln standen, sind gesichert. Nun muss festgelegt werden, wo neue Tafeln aufgestellt und auf besondere Plätze und Sehenswürdigkeiten in den Dörfern hingewiesen werden soll. Das soll bis Ende August passieren. Bis dahin, so hoffen die Akteure, sind die letzten Prüfungen der Korrekturen für das Les (Leader-Entwicklungsstradegie) der Lommatzscher Pflege abgeschlossen und es können Fördergeldanträge gestellt werden. Mit dem Geld soll zum Beispiel die Beschilderung oder der Bau von Rastplätzen finanziert werden. Dass auch das Leadergebiet des Klosterbezirkes Altzella am Ausbau des Jahntalweges interessiert ist, machte Andreas Beger vom Koordinierungskreis deutlich. Es wird ein Rundweg angestrebt.