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Jahnbad behält drittes Beachvolleyball-Feld

Auf Antrag der Nutzer entschied der Stadtrat Weißwasser, die Planungen noch einmal anzupassen.

Auch künftig kann im Jahnbad auf drei Volleyballplätzen gespielt werden.
Auch künftig kann im Jahnbad auf drei Volleyballplätzen gespielt werden. © Joachim Rehle

Nun wird im Jahnbad Weißwasser doch den Wünschen der künftigen Nutzer entsprochen und ein drittes Beachvolleyballfeld angelegt. Es soll östlich der beiden in den Plänen ausgewiesenen Felder angeordnet werden. In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat mit einer Enthaltung die Anpassung der Planungen beschlossen. Die Räte reagierten damit auf einen Antrag von Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), den dieser bereits in der vorangegangenen Sitzung angekündigt hatte.

Ein drittes Spielfeld gibt es jetzt schon: Volleyballer von Grün-Weiß Weißwasser wie auch der TSG Kraftwerk Boxberg Weißwasser hatten beantragt, das dritte Volleyballfeld in die weitere Planung aufzunehmen, „um den Status der Trainings- und Spielbedingungen der Vorjahre zu erhalten“. Dies gelte für den Vereinssport ebenso wie für die Hobbysportler der alljährlich im Jahnbad ausgetragenen Weißwasseraner Stadtmeisterschaft im Volleyball.

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Die Sanierung des Naturbads Jahnteich ist ein Einzelprojekt der Umgestaltung des Jahnparks. Die Planungsleistungen waren ursprünglich auf Grundlage des Erkenntnisstands vom Herbst 2018 beauftragt und im Januar 2019 im Bau- und Wirtschaftsausschuss (BWA) des Stadtrats vorgestellt worden. Auch war das Thema auf zwei Bürgerversammlungen besprochen worden, zudem gab es Vor-Ort-Termine. Bei diesen Gesprächen mit der Bürgerschaft ging es um die weitere Betreibung eines Kiosks zur Imbissversorgung, wofür mit dem Anschluss von Wasser und Strom die Voraussetzungen zu schaffen sind, sowie um besagtes drittes Volleyballfeld. Der zwischenzeitlich vorgeschlagene Kompromiss zur Anordnung des dritten Feldes in Wassernähe sei nach den Worten des OB „von den Nutzern als ungünstig betrachtet“ worden. Ihren Vorstellungen nach soll das Feld an der jetzigen Stelle erhalten bleiben.

Gleichfalls erhalten bleiben soll der Turm, in dem diverse Gerätschaften aufbewahrt werden. Wie Torsten Pötzsch sagte, haben die Sportler selber schon mit einigen Arbeiten zur Instandsetzung angefangen. Jetzt soll noch das Dach erneuert und dabei gleichzeitig eine Unterstellmöglichkeit geschaffen werden. Schadstellen an der Fassade des Turms würden verputzt. Eine Malerfirma stellt die Farbe zur Verfügung. In Eigenleistung wollen die Sportler den Turm streichen, informierte Pötzsch. „Die Volleyballer haben sich bereiterklärt, die Anlagen auch künftig zu pflegen“, sagte der Oberbürgermeister. Dieser Argumentation folgten die Räte. Auf Grundlage ihres Beschlusses zur Anpassung der Planungen „werden die lagemäßige Einordnung des Feldes und die nötigen Begleitmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Nutzern konkretisiert“, hieß es.F

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Um die Vorstellungen künftiger Nutzer besser einfließen zu lassen, werden Teile der Planung doch noch einmal präzisiert.

ür 600.000 Euro wird das Jahnbad in Weißwasser derzeit mit einem großen Zuschuss aus dem Europäischen Fonds zur regionalen Entwicklung (Efre) saniert. In seiner Sitzung Mitte Juni hatte der BWA die Aufträge für die letzten beiden Lose vergeben. Wegen der Bauarbeiten ist das Baden in diesem Jahr leider nicht möglich.

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