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„Jede Gewichtszunahme war ein Fest“

Wenn ein Baby nichts isst, sind die Eltern am Limit. Wie eine neue Therapie hilft, hat eine Familie aus Leipzig erlebt.

Von Stephanie Wesely
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Auch so kann man mit Möhrenbrei umgehen. In der Eltern-Kind-Einheit der Psychosomatikstation des Uniklinikums Leipzig dürfen Kinder mit Fütterstörungen und Magensonden, wie Magnus aus Leipzig, auch mit Lebensmitteln matschen, um die Scheu vor dem Essen zu
Auch so kann man mit Möhrenbrei umgehen. In der Eltern-Kind-Einheit der Psychosomatikstation des Uniklinikums Leipzig dürfen Kinder mit Fütterstörungen und Magensonden, wie Magnus aus Leipzig, auch mit Lebensmitteln matschen, um die Scheu vor dem Essen zu © privat

Magnus aus Leipzig hatte einen schweren Start ins Leben. Bei dem heute knapp Zweijährigen ist nur die rechte Herzhälfte vollständig ausgebildet, die linke fehlt. „Das traf uns unvorbereitet. Unsere Hebamme hat gemerkt, dass mit dem Kleinen etwas nicht stimmt“, sagt Sophia, die Mutter von Magnus. Sie habe auf die Feindiagnostik in der Schwangerschaft verzichtet, weil sie bei ihrem ersten Kind wegen ein paar Normabweichungen regelrecht verängstigt war. Ihre Tochter kam aber kerngesund auf die Welt. Und das ist die Fünfjährige bis heute. So entschied sich Sophia für ein Geburtshaus statt einer Klinik. „Darüber habe ich mir nachher Vorwürfe gemacht. Ob die Herzfehlbildung in einem Krankenhaus vielleicht eher entdeckt worden wäre?“

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