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Jede Menge Arbeit wartet

über den Amtsantritt des neuen Kämmerers

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Robert Reuther

Endlich ist Christian Geschke da. In die Riesaer Verwaltung kann mit dem Amtsantritt des neuen Kämmerers nun wieder ein normaler Arbeitsalltag eintreten, nachdem Anfang März ja bereits mit Tilo Lindner der neue Beigeordnete seine Geschäfte begonnen hat. Damit endet eine zehnmonatige Hängepartie, die mit der Beurlaubung des Finanzbürgermeisters und Kämmerers Markus Mütsch begonnen hat.

Auf Christian Geschke wartet nun eine schwere Aufgabe. Er tritt Mütschs Erbe an und muss nun alles dafür tun, nicht ständig mit seinem Vorgänger verglichen zu werden. Immerhin hat Mütsch die Stadtpolitik mehr als 20 Jahre geprägt. Nun ist es an Geschke, der Stadt seinen finanziellen Stempel aufzudrücken. Viel Spielraum hat er dabei allerdings nicht. Die finanziellen Rahmenbedingungen werden immer enger. Die Kämmerei, die Oberbürgermeisterin und auch der Stadtrat werden sich künftig noch genauer überlegen müssen, wofür sie die Euros ausgeben.

Dass mit Geschke ein junger, unverbrauchter Kämmerer ins Amt kommt, darin kann eine der Stärken liegen. Er kann unvoreingenommen an Dinge herangehen. Er hat damit auch einen anderen Blick auf jene Sachen, die künftig dem Rotstift zum Opfer fallen könnten. Christian Geschke ist dabei in jedem Falle ein sicheres Händchen zu wünschen. Nur so kann Riesa weiter vorangebracht und nicht bloß verwaltet werden.