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Jeder fünfte Mittelsachse musste 2012 in eine Klinik

Immer mehr Menschen müssen sich im Krankenhaus behandeln lassen. Der Aufenthalt dort wird aber immer kürzer.

Von Cathrin Reichelt

Knapp 59 000 Patienten wurden im vergangenen Jahr in sieben Krankenhäusern im Landkreis Mittelsachsen stationär behandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen musste sich damit 2012 jeder fünfte Einwohner der Region zur Behandlung in ein Krankenhaus begeben. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das einen Zuwachs von 1,3 Prozent.

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Die Aufenthaltsdauer verkürzt sich jährlich. Im vergangenen Jahr dauerte ein Krankenhausaufenthalt nur noch 7,4 Tage, das sind 0,2 Tage weniger als im Jahr 2011. Mittelsachsens Krankenhäuser hatten 2012 eine Kapazität von 1 541 Betten, ungefähr ein Prozent weniger als im Vorjahr. Pro Tausend Einwohner waren das 4,8 Betten. Die meisten Betten standen in den Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie. Die durchschnittliche Bettenauslastung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent verschlechtert. Sie betrug 77,9 Prozent.

In den Krankenhäusern von Mittelsachsen waren zum Stichtag, dem 31. Dezember 2012, insgesamt 2 081 Frauen und Männer in Vollzeit beschäftigt. Das waren 1,7  Prozent mehr als 2011. Die Anzahl des vollbeschäftigten Personals im ärztlichen Dienst ist um 2,4 Prozent auf 331 gestiegen. Im nichtärztlichen Bereich hat sich die Zahl der Mitarbeiter um 1,5 Prozent auf 1 750 erhöht. Darunter sind 902 Pflegekräfte. Im Durchschnitt hat eine Pflegekraft 51  Fälle betreut.