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Jeder hat das Recht auf einen fairen Lohn

über die höheren Löhne im öffentlichen Dienst

Sebastian Kositz

Drei Prozent mehr Lohn – für die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst ist das ein Grund zur Freude. Und es besteht auch kein Zweifel: Wer gute Arbeit leistet, muss dafür auch ordentlich entlohnt werden. Das gilt für die Erzieherin in den Kindertageseinrichtungen ebenso wie für den Hausmeister in der Schule.

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Die Tariferhöhungen haben jedoch stets einen faden Beigeschmack. Denn was die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst mehr in der Tasche haben, schränkt unweigerlich den Gestaltungsspielraum der Städte und Gemeinden weiter ein. Verwaltungsstellen zu streichen, kommt für die Rathäuser kaum noch infrage, der Mitarbeiterstamm ist bereits geschrumpft. Kürzungen bei den Investitionen und die Erhöhung von Gebühren sind also die Folge.

Ein Dilemma, das schwer zu lösen ist. Die Gehälter in der freien Wirtschaft können mit denen im öffentlichen Dienst nicht mehr Schritt halten. Unterm Strich bleiben somit für viele Menschen in der Region erhebliche Mehrbelastungen. Das Engagement der Gewerkschaften für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in allen Ehren – doch wer kümmert sich um die Verkäuferin oder den Maler? Sie haben keine Lobby. Hier muss gegengesteuert werden. Denn auch sie haben ein Recht auf gutes Geld für gute Arbeit!