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Jeder verletzte Radler ist einer zu viel

über den gewünschten Radweg im Lockwitztal

© dspd

Sebastian Martin

Jeder zweite Deutsche fühlt sich unwohl im Sattel oder hat gar Angst beim Radfahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ADFC. Hätte man nur die Radfahrer im Lockwitztal befragt, würde der Wert vermutlich höher liegen.

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Denn wer auf der Staatsstraße zwischen Kreischa und Dresden unterwegs ist, der tritt mit einem mulmigen Gefühl in die Pedale. Die Strecke ist eng und viele Autofahrer überholen, ohne den geforderten Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten.

Seit den 1990er-Jahren wird ein Radweg durch das Lockwitztal gefordert. Doch bis die Strecke vielleicht eines Tages gebaut wird, dürften noch einmal mindestens fünf Jahre vergehen – aus Sicht der Radfahrer viel zu lange. Denn es ist purer Zufall, dass im Lockwitztal bislang nicht noch mehr von ihnen verunglückt sind.

Um weitere Unfälle zu verhindern, sollten die Verantwortlichen endlich Kette geben und schnellstens den gewünschten Radweg zwischen Kreischa und Dresden bauen lassen. Denn jeder verletzte oder gar tote Radfahrer ist einer zu viel.