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Jetzt geht’s los

Die Bauarbeiten am neuen Kinderzentrum in Langebrück haben begonnen. Nun drängt die Zeit.

Von Thomas Drendel

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In den nächsten Wochen und Monaten dürften etliche Langebrücker ihren Spaziergang ändern und öfter mal am Wiesenweg vorbeischauen. Denn dort wird in der nächsten Zeit das neue Kinderbetreuungshaus hochgezogen. Nach Angaben von Ortsvorsteher Christian Hartmann (CDU) ist der offizielle Baustart vor wenigen Tagen erfolgt. Wegen des derzeitigen strengen Frostes haben sich die sichtbaren Arbeiten bisher allerdings in Grenzen gehalten. Sobald die Temperaturen deutlich über die Null-Grad-Marke steigen, werden die Bauleute kräftig loslegen. Denn der Zeitplan ist knapp. „Der Rohbau soll bereits im Herbst stehen.“ Dann kann der Innenausbau über den Winter 2018/19 erfolgen. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2019 vorgesehen. Voraussichtlich im Juni 2019 kann der Neubau bezogen werden.

Kosten von 4,3 Millionen Euro
Nach Angaben von Anke Hoffmann von der Dresdner Stadtverwaltung wird die Firma Funk Projekt GmbH aus Lohmen den Bau leiten. Sie ist als Generalunternehmer für schlüsselfertigen Hochbau bekannt. Das Auftragsvolumen beträgt 4,3 Millionen Euro. Damit ist das Projekt etwas günstiger als gedacht. Bei früheren Kalkulationen waren 5,5 Millionen Euro veranschlagt worden. Unterstützt wird das Projekt aus einem Konjunkturprogramm Sachsens, aber auch aus Töpfen des Bundes, hier aus dem Programm „Brücken für die Zukunft“.

Das Kinderbetreuungshaus wurde so konzipiert, dass es sich in das Villengebiet einfügt. Es entstehen drei Pavillons, die miteinander verbunden sind. In den ersten Gebäudeteil am Wiesenweg ziehen die Hortkinder. Im mittleren Haus befinden sich das Foyer und das Kinderrestaurant. Das hintere Gebäude teilen sich nach den derzeitigen Planungen die Krippen- und Kindergartenkinder. Erstere ziehen in das Erdgeschoss, die Kindergartengruppen in das Obergeschoss. An der Friedrich-Wolf-Straße sollen Parkplätze entstehen.

Auf der von der Straße abgewandten Seite werden eine große Terrasse sowie Spielmöglichkeiten mit Schaukeln, Sandkasten oder Trampolin eingerichtet. Vor den Fenstern werden Glasbrüstungen angebracht. Sonnenschutzmarkisen sind ebenfalls vorhanden. Sie sind in einem hellen Grünton gehalten. Das Dach wird mit grauen Ziegeln eingedeckt. Die Architekten hatten bei ihrem Entwurf bewusst drauf geachtet, dass das Gebäude einen zurückhaltenden Eindruck macht. Das neue Kinderzentrum wird insgesamt 249 Plätze haben. Davon sind 45 für Krippenkinder vorgesehen und 92 für den Kindergarten. Vorgesehen ist, dass auch Platz für 112 Hortkinder in der Einrichtung geschaffen wird. Im neuen Kinderzentrum werden die bestehenden Kinder-Einrichtungen an der Jakob-Weinheimer-Straße und Bruhmstraße in Langebrück zusammengefasst. Über die Zukunft der Kita an der Bruhmstraße wird noch diskutiert, die Villa an der Weinheimerstraße soll verkauft werden. – Das Bauvorhaben hat gegenüber ursprünglichen Plänen einen Verzug von etwa einem viertel Jahr. Ursprünglich sollte der Auftrag bereits im Oktober 2017 vergeben werden. Doch die Stadt Dresden als Auftraggeber und eine damals ausgewählte Baufirma konnten sich nicht auf einen Preis einigen. Die Forderungen hätten deutlich über der vorgesehenen Summe gelegen. Danach musste das Verfahren neu angeschoben werden.