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Der Dachstuhl kommt aufs Feuerwehrhaus

Der Neubau in der Ortsmitte macht gute Fortschritte. Das Richtfest ist in Sichtweite.

Von Franz Herz

Das neue Feuerwehrhaus am Sachsenhof mitten in Klingenberg ist nicht mehr zu übersehen. Die Wände sind schon hochgezogen. Kommende Woche werden die Binder montiert, aus denen der Dachstuhl konstruiert ist, informierte Rolf Anke, Bauamtsleiter der Gemeinde Klingenberg. Danach soll es Schritt für Schritt weitergehen. Am 30. Juni ist der Beginn der Dachdeckerarbeiten vorgesehen.

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Wenn die fertig sind, ist der Bau von oben her gegen Regen geschützt. Danach können auch die Handwerker mit ihrer Arbeit beginnen, welche die Aufträge für den Innenausbau erhalten haben. Ein Richtfest steht dann auch ins Haus.

So sieht derzeit alles danach aus, dass der Zeitplan Bestand hat. Im Oktober soll das Feuerwehrhaus fertig werden. Dann kann die Wehr mit ihren Fahrzeugen aus der jetzigen angemieteten Unterstellhalle wieder in eigene Räume umziehen. Obendrein ist danach vorgesehen, auch neue Fahrzeuge für Klingenberg anzuschaffen. Ein neues Löschfahrzeug und ein Mannschaftstransportwagen stehen im Investitionsplan der Gemeinde.

Der Neubau ist eines der größten Investitionsvorhaben der Gemeinde in diesem Jahr. Rund 600 000 Euro kostet das Vorhaben. Es wird die Situation der Ortswehr in Klingenberg deutlich verbessern. Der Ort benötigt eine starke Wehr, weil er mit Gewerbegebiet, Bahnlinie und Talsperre mehrere Einrichtungen hat, wo die Feuerwehr gebraucht wird. Es gibt zwar ein Feuerwehrgerätehaus im Dorf Klingenberg, das reicht aber schon seit Jahren nicht mehr. Die Fahrzeuge sind in einer privaten Halle untergestellt.

Nun bekommen sie zwei Garagen, sowie Umkleidemöglichkeiten und einen Schulungsraum, die nicht luxuriös sind, aber heutigen Anforderungen entsprechen, wie Bürgermeister Torsten Schreckenbach (Bürger für Klingenberg) sagte. In dem Neubau ist auch eine Änderung im Einsatzkonzept berücksichtigt. Die zweite Garage dient für einen Mannschaftstransporter. Der ermöglicht es, Wehrmitglieder zum Einsatz in anderen Orten zu fahren. Damit kann die Wehr tagsüber flexibel reagieren.