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Jetzt wird es ernst mit dem Anbau

Dieses Jahr soll gebaut werden. Doch schon steht die Frage: Wann folgt die nächste Erweiterung?

© Katja Frohberg

Heidenau. Jahrelang wurde heiß und kontrovers um den Anbau ans Gymnasium diskutiert. Jetzt gibt es nur noch ein einstimmiges Ja. Was soll der Stadtrat auch anderes zu seinem eigenen Bauantrag sagen? Dass er sich dazu äußern muss, fordert die Bauordnung. Ob das sinnvoll ist, steht nicht darin. Für Heidenau ist vielmehr wichtig, dass die Fördermittel nun kommen. Daran nämlich war der Bau im ersten Anlauf vor nunmehr sieben Jahren gescheitert.

Nun ist der Anbau etwas geschrumpft und kostet noch knapp 2,5 Millionen Euro. Die Stadt will versuchen, in ein europäisches Förderprogramm zu kommen, weil das bessere Konditionen bietet. Ziel ist ein Baubeginn in diesem Jahr. Der Anbau kommt an die Seite zur Sporthalle, ebenfalls parallel zur S 172. Der Parkplatz wird umgestaltet, die Garagen am anderen Ende des Parkplatzes bleiben unberührt.

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Mit dem Anbau erfüllt sich eine Vision, die die Heidenauer Stadtväter schon beim Bau 1902 hatten. Ein zweiter Flügel war bereits damals eingezeichnet.

Das brachte Bernhard Borchers (Grüne/Linke) auf die Frage, wann denn der nächste Anbau folge. Er ließ sich dabei von seiner Prognose leiten, Heidenau werde irgendwann wieder 20 000 Einwohner haben. Der boomende Wohnungsbau spreche dafür. „Wir knacken die Zahl“, ist Borchers sicher. (SZ/sab)