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Jugendliche diskutieren über Tschernobyl

Die Atomkatastrophe im Reaktor vier von Tschernobyl jährt sich am Sonnabend zum 28. Mal. Das Projekthaus Döbeln/Mannsdorf lädt aus diesem Anlass um 14 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Mediathek des Treibhauses an der Bahnhofstraße 56 in Döbeln ein.

Die Atomkatastrophe im Reaktor vier von Tschernobyl jährt sich am Sonnabend zum 28. Mal. Das Projekthaus Döbeln/Mannsdorf lädt aus diesem Anlass um 14 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Mediathek des Treibhauses an der Bahnhofstraße 56 in Döbeln ein.

Der Informationsnachmittag gibt einen Überblick über den Super-Gau, die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt sowie die unterschiedlichen Szenarien des Unfallhergangs, über die in der Vergangenheit diskutiert wurde. Außerdem erfolgt ein Einblick in die Tschernobyl-Politik in Weißrussland. Dort sollen die ersten evakuierten Gebiete wieder freigegeben werden, obwohl diese noch immer stark kontaminiert sind. Referent der Infoveranstaltung ist mit Falk Beyer ein Experte, der bereits einige nach der Katastrophe geräumte Dörfer im benachbarten Weißrussland besucht hat. Er ist zudem Mitautor eines Buches über die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe in Ostdeutschland.

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Das Buch ist ein Sammelband von Beiträgen verschiedener Wissenschaftler. Sie vermitteln darin ihre Erkenntnisse der gesundheitlichen Auswirkungen von Tschernobyl auf den Osten Deutschlands. Kofinanziert wurde es von der Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen des Landes Sachsen-Anhalt.

Dieser Nachmittag ist Teil einer Reihe von ökologischen und sozialpolitischen Informationsabenden und Seminaren, die in diesem Jahr vom Projekthaus in Kooperation mit verschiedenen Veranstaltern organisiert werden. In diesem Zusammenhang findet am 24. Juni eine weitere Infoveranstaltung zu Tierversuchslaboren und -widerstand im Jugendhaus Roßwein statt.