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Jugendliche packen für ihren Heimatort an

Bei der 48-Stunden-Aktion des Jugendrings engagierten sich Schüler aus Helmsdorf und Rugiswalde – und noch mehr.

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Von Katarina Gust und Anja Weber

Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter vielen Jugendliche im Landkreis. Im Rahmen der 48-Stunden-Aktion des Jugendrings Sächsische Schweiz-Osterzgebirge setzten landkreisweit mehr als 90 Jugendgruppen in ihren Heimatorten konkrete Projekte um. In der Sächsischen Schweiz engagierten sich 43 Gruppen, darunter auch der Jugendklub Helmsdorf und die Jugendfeuerwehr Rugiswalde. Über beide sollte in der gestrigen SZ-Ausgabe berichtet werden. Dabei hat sich jedoch ein Fehler eingeschlichen. Die SZ legt deshalb heute noch einmal nach und berichtet über die Einsätze, die in Helmsdorf und Rugiswalde liefen.

Hanna Frenzel (vorn) muss an der „Salzsäule“ in Rugiswalde zur Spitzhacke greifen. Die Schülerin engagiert sich bei der Jugendfeuerwehr im Ort. Und die sorgte für Ordnung rund um die Stele auf dem Gerstenberg. Fotos: Steffen Unger
Hanna Frenzel (vorn) muss an der „Salzsäule“ in Rugiswalde zur Spitzhacke greifen. Die Schülerin engagiert sich bei der Jugendfeuerwehr im Ort. Und die sorgte für Ordnung rund um die Stele auf dem Gerstenberg. Fotos: Steffen Unger

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten am Wochenende gleich zwei Einsatzorte in Rugiswalde. Die Mädchen und Jungen reinigten das Wappenschild am Ortseingang. Hauptaugenmerk der 48-Stunden-Aktion lag jedoch auf der „Salzsäule“, einer markanten Stele auf dem benachbarten Gerstenberg. Sie wurde per Hand gereinigt, auf dem Areal drumherum wurde zudem Gras gehauen. Auch einige Bänke, die den Wanderweg an der „Salzsäule“ säumen, wurden flott gemacht. Insgesamt zwölf Jugendliche engagieren sich derzeit bei den Nachwuchsrettern in Rugiswalde. Die Gruppe wird von Jugendwart Dieter Gawor betreut. Fast alle Schüler machten bei der Aktion mit. Die Mitglieder vom Helmsdorfer Jugendklub hatten sich für die diesjährige 48-Stunden-Aktion ebenfalls viel vorgenommen. Rund um das Gemeindezentrum gab es viel zu tun. So haben die Jugendlichen die Überdachung für die Mülltonne neu gebaut. Außerdem hatten sie sich auch überlegt, die Lagerstätte für das Holz am Gemeindezentrum zu erneuern. Um alles zu schaffen, hieß es deshalb für die Jugendlichen, richtig fest zuzupacken. Doch nicht nur in Helmdorf gab es einiges zu tun. Erstmals haben sich in allen Stolpener Ortsteilen Jugendgruppen an der 48-Stunden-Aktion beteiligt. Die Jugendfeuerwehr von Langenwolmsdorf hatte zum Beispiel am Gerätehaus so einiges zu tun. Sie haben die Tore gestrichen und einen neuen Holzzaun gebaut.

Lang war auch der Arbeitsplan des Jugendclubs von Lauterbach. Sie haben den Sichtschutz und Bänke an ihrem Domizil im Erbgericht gemalert. Außerdem haben sie den Gang neu gestrichen, der vom Jugendklub bis zum Saal verläuft. Der Jugendklub von Stolpen war wieder in der Kindertagesstätte „Kleine Weltentdecker“ in Stolpen aktiv. Hier musste gepflastert und ein Klettergerüst gestrichen werden. Gut zu tun hatten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr von Rennersdorf-Neudörfel. Sie haben den Dorfplatz verschönert und dort die Sträucher geschnitten und den Gehweg mit Splitt aufgefüllt.