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Jugendlichen ihren Traumjob zeigen

SZ-Redakteurin Daniela Pfeiffer schreibt über die Lehrstellen- Situation im Landkreis Görlitz.

© nikolaischmidt.de

Handwerk hat wieder goldenen Boden. Die Firmen in der Region haben mitunter so viele Aufträge, dass sie sie nicht mehr annehmen oder nicht zeitnah erfüllen können. Immer wieder hört man, wie verzweifelt sie neue Mitarbeiter suchen, aber weder Facharbeiter noch Lehrlinge finden. 

Vielleicht muss sich noch besser herumsprechen, dass eine Arbeit als Maler, Tischler oder Dachdecker Zukunft hat. Und immer besser bezahlt wird. Die Werbetrommel rühren die suchenden Arbeitgeber schon laut, präsentieren ihre Berufe detailliert im Netz oder nehmen sich Zeit für Messen. So wie die Görlitzer Frisörin, die zum ersten Mal bei der Insidermesse in Löbau war, weil sie gern zwei Lehrlinge einstellen wollte. Sie hat sie auch gefunden. Andere haben nicht so viel Glück und suchen ewig. Oft vergebens.

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Was tun? Die Jugendlichen noch früher auf Entdeckungsreise schicken. An vielen Schulen bestehen schon gute Verbindungen zu ortsansässigen Unternehmen. Davon braucht es noch mehr. Mehr Ferienarbeitsplätze in den Unternehmen könnten ebenfalls helfen, den jungen Leuten die Leidenschaft zu diesem oder jenem Berufsbild und vielleicht sogar ihren Traumjob entdecken zu lassen. 

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Letztlich ist die aktuelle Lehrstellenlage besonders für Schulabgänger und deren Familien eine Chance: weil die Auswahl groß ist wie lange nicht, man muss sich einfach nur noch das Richtige heraussuchen. Und für die Eltern bedeuten die vielen Stellen womöglich: Sie müssen sich nicht verabschieden, das Kind bleibt in der Region. Viele Elternhäusern hätten sich das in den Neunziger Jahren gewünscht.

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