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Jugendwart beklagt zu wenig Interesse

Eltern und andere Gäste finden kaum den Weg zum Kreisjugendfeuerwehrtag.

Der Kreisjugendfeuerwehrtag am Sonnabend in Neueibau war ein Erfolg. Das teilte Kreisjugendwart Uwe Hiltscher mit. „Alles ist spitzenmäßig gelaufen, insgesamt gab es 450 Teilnehmer, 370 davon waren Kinder, mit den Betreuern kommen wir auf knapp 500 Mitwirkende“, berichtete er gestern, „und das allein zum Jugendfeuerwehrtag für den südlichen Landkreis.“ In den verschiedenen Altersgruppen und Disziplinen Gruppenstaffette, Löschangriff und Einzelwettkämpfen wie Knotenbinden auf Zeit, Keulenzielwerfen und Dreisprung hätten sich Kinder wie Jugendliche wunderbar engagiert, so Hiltscher weiter.

Allerdings beklagte der Kreisjugendwart das seit Jahren mangelnde Interesse seitens der Eltern und anderer Gäste an der öffentlichen Veranstaltung. „Die Muttis und Vatis der aktiven Kinder, die gucken kommen, kann ich zählen“, sagte Hiltscher. Dabei sei der Veranstaltungsort fast immer ein Fußballplatz und biete daher genug Raum für Zuschauer, und die seien ausdrücklich erwünscht. Sowohl in Schulen als auch zu Hause und in den Gemeinden sowie der Öffentlichkeit insgesamt müsse die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren bekannter gemacht werden, so Hiltscher weiter, vor allem die Möglichkeit, dass Kinder bereits ab acht Jahren bei der Jugendfeuerwehr mitmachen könnten.

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Von offizieller Seite genoss der Kreisjugendfeuerwehrtag am Sonnabend hingegen größeres Interesse: Neben zwei stellvertretenden Kreisbrandmeistern waren laut Hiltscher weitere hohe Vertreter des Landkreises, des Landtages und der Gemeinde Kottmar auf den Neueibauer Sportplatz gekommen. (ges)