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Bautzen

Jung, hip, rechtsradikal

Die Identitäre Bewegung hat einen Schwerpunkt in Bautzen – und setzt auf Provokation.

Hauptsache auffallen: Mit Aktionen wie dem Aufstellen von Holzkreuzen auf dem Protschenberg macht die Identitäre Bewegung Bautzen auf sich aufmerksam. Der sächsische Verfassungsschutz beobachtet die rechtsextreme Gruppierung. © privat

Der Mann, der hier vor der Reporterin steht – so wirklich radikal sieht er nicht aus. Aber er ist es: Maximilian Thorn gehört zu den führenden Köpfen der Bautzener Ortsgruppe der Identitären Bewegung (IB), die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. In der Region ist die Identitäre Bewegung bereits durch einige Aktionen aufgefallen. So stellten sie zum Beispiel Holzkreuze auf. Diese sollen laut der IB an die Opfer von „Multikulti“ erinnern. Wie Maximilian Thorn dazu gekommen ist? Die Videos von Martin Sellner, dem Gesicht der Identitären Bewegung, sagt er, hätten ihn damals überzeugt. Richtig angesteckt habe ihn dieser charismatische Typ, der endlich mal sage, was Sache ist. Nun sieht der Aktivist, der sich als Max vorstellt, selber ein bisschen aus wie Sellner: Bart abrasiert, die Haare zum modischen lockeren Seitenscheitel gekämmt, ausdrucksstarker Blick.

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