SZ +
Merken

Junge Christen „reisen“ nach Südafrika

„Ich danke dir Jesu in meinem Herzen“ singt Katja Schulze, Pfarrerin der Kirchgemeinden Altenhof, Leisnig und Tragnitz, gemeinsam mit den jungen Christen. Unter dem Motto „Auf nach Südafrika“ lassen sich...

Teilen
Folgen

Von Carolin Tukaj

„Ich danke dir Jesu in meinem Herzen“ singt Katja Schulze, Pfarrerin der Kirchgemeinden Altenhof, Leisnig und Tragnitz, gemeinsam mit den jungen Christen.

Unter dem Motto „Auf nach Südafrika“ lassen sich am vergangenen Sonnabend zum Christenlehrabschlussfest rund 50 Kinder und Jugendliche mit typischen afrikanischen Speisen, Spielen, Geschichten und Bildern auf den fernen Kontinent entführen. „Das Thema soll eine schöne Einstimmung für die Kinder auf die folgende Urlaubszeit sein“, sagt Katja Schulze.

So erzählt Pfarrerin Katja Schulze den jungen Christen die Geschichte des Diakon Philippus, der auf seiner Reise nach Jerusalem den Kämmerer der Königin von Äthiopien bei der Auslegung einer Bibelstelle half und diese daraufhin den christlichen Glauben, nachdem er von Philippus getauft wurde, annahm. „Mit dem Erzählen von Geschichten aber auch dem Lesen in der Jugendbibel ‚Hoffnung für alle‘ soll es den Kindern erleichtert werden, verschiedene Passagen aus der Bibel zu verstehen. Zudem soll ihnen deutlich gemacht werden, dass auch alltägliche Dinge, wie Familie oder Schule, einen Bezug auf die Bibel nehmen. Denn auch unsere Kinder sollen, wie der Kämmerer, auf ihrer Straße fröhlich ziehen können“, erzählt Katja Schulze.

Damit die jungen Christen auch einen Eindruck von der südafrikanischen Landschaft und den Einheimischen gewinnen, präsentiert ihnen Torsten Klotzsche, der dort vier Jahre lebte, Diabilder von diesem vielfältigen Land.

Mit typischen afrikanischen Kuchen, die mit Zimt gewürzt oder Bananenmus gefüllt sind, wird dann die Kaffeetafel im Garten gedeckt und vor dem Schlemmen von den Kindern und Jugendlichen neugierig beäugt. Nachdem die afrikanischen Schlemmereien verspeist sind, basteln sich die Kinder kleine Trommeln aus Tontöpfen, die mit Papier bespannt werden oder Schallplattenspieler aus Pappe, die sogar ohne Strom Musik abspielen.

Neben einem typisch afrikanischen Spiel, bei dem Murmeln aus einer Kuhle geholt werden müssen, beteiligen sich die Kinder und Jugendlichen an der Vorbereitung eines afrikanischen Eintopfes, dem so genannten „Potjiekos“, der vier Stunden über dem Feuer gegart und dabei nicht umgerührt wird.

Zudem studieren neun Kinder einen afrikanischen Tanz ein, der am Abend dann den Eltern und Geschwistern vorgeführt wird. „Die Tanzschritte haben wir uns extra dafür ausgedacht“, so Michael Richter.