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Jungunion und Senioren reden übers Militär

Im Militärhistorischen Museum Dresden ging´s um Zukunftsfragen und persönliche Verantwortung.

Dresden. Ist es angesichts der Tatsache, dass wir von Verbündeten umgeben sind, überhaupt noch notwendig, sich eine Armee zu leisten? Reicht eine Freiwilligenarmee in Deutschland mit etwa 130 000 Soldaten aus, um allen Eventualitäten gerecht zu werden? Ist ein Blick voraus hinsichtlich denkbarer Gefährdungen überhaupt möglich? Fragen, die die Junge Union Meißen und CDU-Senioren jetzt diskutierten. Doch das Gespräch landete schnell bei den Geschehnissen um die Ukraine, in Syrien, um die Mitgliedschaft neuer Staaten in der EU.

Bei der eigenen Haltung polarisierte sich die Diskussion bei der Frage, inwieweit jeder Einzelne eher konzentriert auf sich selbst und seine Lebensplanung unter aktuellen Gegebenheiten in Deutschland planen möchte. Oder in welchem Maße über einen umfassenderen und zeitenüberspannenden Blick von außen ein persönliches Gefühl für Gesamtverantwortung empfunden wird. Dabei spielt die persönliche Einschätzung zur Friedensgefährdung bei uns und in der Welt eine wesentliche Rolle. Der Museumsbesuch vermittelte die Erkenntnis, dass es in der Geschichte bislang noch keine Zeit gegeben hat, in der stabil Vernunft und Friedenswille Aggressionen und Kriege sicher verhinderten. (SZ)

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