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Jurk besucht japanische Firma in Mockritz

„Ich war im Herbst in Japan, dem Stammsitz von Takata, und habe dort Betriebe besichtigt. Da liegt es doch nahe, sich einem Takata-Betrieb vor Ort anzusehen“, begründet Thomas Jurk seinen gestrigen Besuch im Mockritzer Betrieb.

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Von Gabriele Gelbrich

„Ich war im Herbst in Japan, dem Stammsitz von Takata, und habe dort Betriebe besichtigt. Da liegt es doch nahe, sich einem Takata-Betrieb vor Ort anzusehen“, begründet Thomas Jurk seinen gestrigen Besuch im Mockritzer Betrieb.

Der sächsische Wirtschaftsminister machte sich während eines Rundgangs durch die Firma ein Bild von den Produkten, Arbeitsbedingungen und Betriebsergebnissen. Und ließ sich die Technik und Funktionsweise der Gasgeneratoren vom Mockritzer Werkleiter Peter Sattler erklären.

Am 1. August vergangenen Jahres übernahm die japanische Firma Takata-Petri AG den insolventen Betrieb MBB. Die Belegschaft wurde komplett übernommen, auch die Auszubildenden wurden weiter beschäftigt „Heute arbeiten hier 47 Leute“, erklärt Sattler. „Das Unternehmen plant in Kürze eine Erweiterung des Standortes“, stellt Heinrich Binder, Vorstandschef der Firma in Europa, in Aussicht. Vorerst sind zehn neue Arbeitsplätze vorgesehen. „Wir produzieren hier die Herzen der Airbags“, erklärt Sattler dem Minister.

Doch nicht nur Neugier und technisches Interesse trieb Jurk nach Mockritz. Er hatte für den Betrieb einen Förderbescheid der Sächsischen Aufbaubank SAB mit im Gepäck.