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Käse, Klompen und Windmühlen in der Musterhausausstellung

Ein Holländisches Frühlingsfest lockte am Wochenende mehr als 2 000 Gäste in den Unger-Park. Das war vor allem für Kinder ein Erlebnis.

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Von Bernd Goldammer

Klompen, Kaas und Windmolen – ein Holländisches Frühlingsfest brachte am Wochenende wieder tausende Besucher aus allen Himmelsrichtungen nach Ottendorf-Okrilla. Großeltern, Eltern und Kinder – bis in den späten Nachmittag fuhren auch gestern viele große Familien im Verbund vor. Die Frühlingssonne bringt jetzt nämlich nicht nur den Schnee zum Schmelzen: Auch die Träume vom eigenen Haus erwachen wieder. Und im Ottendorfer Unger-Park bekommen diese Vorstellungen schnell klare Konturen.

Mit echten holländischen Klompen an den Füßen mussten die Gäste bei diesem Parcour um die Wette holländischen Käse ins Ziel rollen. Angesichts des ungewohnten Schuhwerks gar keine einfache Aufgabe. Zum Holländischen Frühlingsfest in den Unger-Park im Otte
Mit echten holländischen Klompen an den Füßen mussten die Gäste bei diesem Parcour um die Wette holländischen Käse ins Ziel rollen. Angesichts des ungewohnten Schuhwerks gar keine einfache Aufgabe. Zum Holländischen Frühlingsfest in den Unger-Park im Otte

In der Musterhausausstellung des Parks sind auf 24 000 Quadratmetern 20 unterschiedliche Haustypen zu sehen. Häuser werden als gute Wertanlage geschätzt. Doch wie sieht es mit Heizungs- und Elektroenergie aus? Manche Häuslebauer haben eigenen Wald und mögen Kaminfeuer. Andere Besucher wollen wissen, welche Wärmedämmung bei den hiesigen Häusern anliegt. Auf diese Fragen haben sich die Fachleute der Hausanbieter sehr gut vorbereitet. Die jungen Eltern hatten genug Zeit, um sich in ihren künftigen Traumhäusern gründlich umzusehen. Vom Keller bis zum Dach führte ihr Weg und anschließend waren sie mit den Anbietern im Gespräch über Preise, Finanzierungsmöglichkeiten und Bauzeiten.

Währenddessen kümmern sich die Großeltern um ihre Enkel. „Ich bin schon zum zweiten Mal hier. Schon mein erster Sohn hat sein Haus von hier aus bauen lassen. Jetzt will meine Tochter bauen. Was, wie und wann wird sie wohl erst wissen, wenn sie die vielen Eindrücke des Tages eingeordnet hat. Diese Wochenenden im Unger-Park sind auch deshalb schön, weil hier für die Kinder der Bauinteressenten und der Besucher wundervolle Beschäftigungsmöglichkeiten organisiert werden. Da sind die Kleinen jedes Mal aus dem Häuschen,“ schmunzelt Peter Koreng aus Dresden. Mit lachenden Augen beobachtet er, wie sich seine Enkel holländische Klompen überstreifen und Käserollen aus aufgeblasenem Gummi durch den Hindernisparcours kullern. Zwischendurch sind auch kleine Holzschuhrennen im Gange.

Immer wieder stiegen Ballons in die Lüfte über dem Ottendorfer Land. An ihnen sind Postkarten angebracht. Wer die in den nächsten Tagen findet, sollte sie zum Unger-Park zurückschicken. Denn es warten tolle Gewinne. Sandra Kowalke aus Ottendorf-Okrilla zum Beispiel konnte Sonnabendmittag jubeln. Sie gewann das Preisausschreiben des Ungerparkes. Aus den Händen von Marketingleiterin Ines Förster und im Beisein von Vertretern des Reise- und Verkehrsbüros Köhler und Knappe bekam sie einen Reisegutschein im Wert von 1 000 Euro überreicht. Zusammen mit ihrem Freund wird sie sich demnächst zu einer Reise in den Robinson Club auf der Schlanitzen Alm in Kärnten aufmachen. Sieben Tage läuft ihr touristisches Verwöhnprogramm.

Auch gestern war das Klappern der Holzschuhe überall im Unger-Park zu hören. Andere Kinder bastelten Miniklompen und Windmühlen. Mit holländischen Tulpen rückten Kaas-Antje und ihr Kaas-Boy dem Winter zuleibe. Dabei war die Kraft der Frühlingssonne schon deutlich zu spüren. Gestern Abend konnte Ausstellungsbetreuerin Hanneli Jungnickel eine gute Bilanz des Familienfestes im Ungerpark ziehen. „Über 2 000 Besucher waren zu Gast und viele von ihnen haben die Zeit genutzt, um sich über ihre Häuser der Zukunft klar zu werden,“ erklärt sie.

„Ich habe hier viele Anregungen bekommen. Heute Abend werden wir Familienrat halten und festlegen, welches Haus es sein wird. Mich hat beeindruckt, dass die Häuser hier auch von der Energieeffizienz her auf dem neusten Stand sind. Wärmepumpen, Brennwerttechnik und Solarkollektoren helfen, die künftigen Nebenkosten kräftig zu senken. Das macht Bauen künftig noch attraktiver“, bringt Besucher Frieder Kuban seine Gedanken auf den Punkt.