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Käufer gesucht!

Viele Häuser bekamen in den vergangenen Jahren eine Schönheitskur. Einige allerdings warten darauf noch.

Von Carina Brestrich

An der früheren Bergquellklause sind sie schon weg, am Jugendstilhaus am Neumarkt stehen sie derzeit und am Stadthaus am Altmarkt werden sie bald aufgebaut: Baugerüste sind in Löbau dieses Jahr alles andere als rar.

QF Passage Dresden
Dresdens schönste Einkaufs-Passage feiert
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Die QF-Passage am Neumarkt wird 15 Jahre alt. Grund genug für eine große Party - und jede Menge exklusive Geschenke.

Die frühere SED-Kreisleitung, das historische Postgebäude, der ehemalige Möbelhandel und das einstige Gewandhaus (im Uhrzeigersinn): Auch wenn dieses Jahr viele Gebäude in der Löbauer Innenstadt saniert worden sind, auch für die kommenden bleibt noch eini
Die frühere SED-Kreisleitung, das historische Postgebäude, der ehemalige Möbelhandel und das einstige Gewandhaus (im Uhrzeigersinn): Auch wenn dieses Jahr viele Gebäude in der Löbauer Innenstadt saniert worden sind, auch für die kommenden bleibt noch eini
Die frühere SED-Kreisleitung, das historische Postgebäude, der ehemalige Möbelhandel und das einstige Gewandhaus (im Uhrzeigersinn): Auch wenn dieses Jahr viele Gebäude in der Löbauer Innenstadt saniert worden sind, auch für die kommenden bleibt noch eini
Die frühere SED-Kreisleitung, das historische Postgebäude, der ehemalige Möbelhandel und das einstige Gewandhaus (im Uhrzeigersinn): Auch wenn dieses Jahr viele Gebäude in der Löbauer Innenstadt saniert worden sind, auch für die kommenden bleibt noch eini
Die frühere SED-Kreisleitung, das historische Postgebäude, der ehemalige Möbelhandel und das einstige Gewandhaus (im Uhrzeigersinn): Auch wenn dieses Jahr viele Gebäude in der Löbauer Innenstadt saniert worden sind, auch für die kommenden bleibt noch eini
Die frühere SED-Kreisleitung, das historische Postgebäude, der ehemalige Möbelhandel und das einstige Gewandhaus (im Uhrzeigersinn): Auch wenn dieses Jahr viele Gebäude in der Löbauer Innenstadt saniert worden sind, auch für die kommenden bleibt noch eini

Und sie sind ein gutes Zeichen: Denn in der Stadt Löbau wird so viel zeitgleich saniert wie schon lange nicht mehr. Die Bedingungen für Investoren scheinen günstig. Auch was das Angebot betrifft. So gibt es in der Stadt einige weitere Gebäude, die schon lange auf eine belebende Schönheitskur warten.

Eine solche könnte vielleicht auch bald die frühere Kreisleitung der SED am Promenadenring 12 bekommen. Seit elf Jahren steht das 1924 erbaute Haus, in dem einst die „Volkszeitung für die Oberlausitz“ gedruckt wurde, leer. Erst im Juni stand es im Auktionskatalog der Deutschen Grundstückauktionen AG.

Doch der marode Zustand und das Mindestgebot von 10 000 Euro lockten wohl keinen Käufer, so dass es bei der Versteigerung im Juni keinen neuen Besitzer fand. Nach nur drei Monaten aber hat sich offenbar doch ein Interessent gefunden: Per Online-Auktion sei das Gebäude kürzlich ersteigert worden. Von wem, dürfe die Grundstücksauktionen AG nicht sagen: „Der Kauf ist außerdem noch nicht abgeschlossen, sondern noch in der Abwicklung“, bestätigt eine Mitarbeiterin.

Wie auch immer es mit dem Gebäude weitergeht, ein erster Schritt wäre mit der Ersteigerung getan. Ganz anders sieht es dagegen für die alte Hauptpost aus. Seit 2007 ist das Gebäude geschlossen. Damals zog die Post in die Sachsenstraße. Wie es mit dem alten markanten Gebäude weitergeht, weiß bis heute allerdings keiner. Zumindest die Deutsche Post AG braucht sich darum keine Gedanken machen. Das alte, markante Hauptgebäude gehört derzeit einer luxemburgischen Firma, die 2008 rund 1 200 alte Postgebäude über eine Art Paketkauf erworben hat.

Laut einem Schild am Gebäude selbst, möchte die Firma die alte Post gern loswerden. Zu welchen Konditionen ist allerdings unklar.

Trotz mehrmaliger SZ-Anfragen war die Firma nicht zu erreichen.

Gewandhaus ist nicht vergessen

Ebenso unklar ist die Zukunft des Gewandhauses am Theaterplatz. Schon seit etlichen Jahren ist das baufällige Gebäude ungenutzt. Hoffnung flammte 2008 auf: Damals war im Gespräch, das Gewandhaus an die Awo zu verkaufen. Diese hatte vor, das Haus für betreutes Wohnen zu sanieren. Ebenso zur Diskussion stand damals eine städtische Nutzung. Doch alle Pläne zerschlugen sich. Damit ist das Gebäude bis heute in städtischer Hand. Aber auch wenn bisher noch nichts passiert ist, vergessen ist das markante Haus aber nicht, betont Stadtsprecherin Eva Mentele. Und auch die einstige Absicht, es zu verkaufen, ist offenbar nicht vom Tisch. „Es gibt immer wieder Gespräche mit Interessenten“, sagt sie. Konkret sei aber noch nichts.

Aussichtslos scheint es dagegen für eine Reihe weiterer Gebäude. Das alte Möbelhaus an der Äußeren Bautzener Straße, gegenüber der Pestalozzischule etwa, ist längst ein Schandfleck. Und auch am ehemaligen Arbeitsamt an der Neusalzaer Straße bröckelt seit etlichen Jahren der Putz. Wie es mit ihnen weitergeht, ist nicht bekannt. Die Häuser befinden sich in Privatbesitz. Für die Stadt ist da jedenfalls kein Rankommen, sagt Stadtsprecherin Eva Mentele.