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Kaffee Starke wird gebaut

Das Aushängeschild des Rathausplatzes versteckt sich hinter einer Plane. Dahinter tut sich was.

So zeigt sich das Haus Kaffee Starke am Riesaer Rathausplatz seit August 2018. Längst wird hinter der Plane gearbeitet.
So zeigt sich das Haus Kaffee Starke am Riesaer Rathausplatz seit August 2018. Längst wird hinter der Plane gearbeitet. © KD BRUEHL

Riesa. Gerade noch rechtzeitig zum Tag der Sachsen war das Haus Kaffee Starke 2019 hinter einer farbigen Bauplane verschwunden. Von außen kaum zu sehen, tut sich mittlerweile auch etwas dahinter. "Die Sanierung des Gebäudes läuft planmäßig", sagt Roland Ledwa, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Riesa (WGR).

Bis Dezember 2020 will die Stadt-Tochter das seit vielen Jahren leerstehende Gebäude komplett sanieren. Los ging es jetzt mit Dach und Dachstuhl. Direkt darunter sollen attraktive Wohnungen mit Loggien entstehen, insgesamt vier Stück.

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"Anfragen für die Wohnungen gibt es schon jetzt", sagt Ledwa. Man habe keine Sorge, die Wohnungen an dieser Stelle vermietet zu bekommen.

Alter Schriftzug neu gemacht

Auch für die weiteren Bauarbeiten seien bereits die meisten Aufträge ausgelöst. Die Arbeiten laufen in Abstimmung mit dem Denkmalschutz. So wird beispielsweise gerade der markante Schriftzug an der Fassade erneuert, der aus Steinbuchstaben besteht.

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Zwar sitzt ein Restaurator in Italien fest – die Sanierung des Stadtbild-prägenden Gebäudes geht trotzdem voran.

Wie er verrät, handelte es sich bei dem Eckhaus nie um ein Café, sondern um eine Kaffee-Rösterei und Kaffee-Handlung. Künftig wird in der Gewerbeeinheit unten aber jemand anderes einziehen: Der SC Riesa will seine Geschäftsstelle vom Stadtrand hierher verlegen. Eine Nutzung, von der auch die Allgemeinheit etwas hat, war Voraussetzung dafür, Fördergeld für das Projekt zu bekommen. Insgesamt hatte die WGR für die Sanierung von Kaffee Starke mit 1,4 Millionen Euro gerechnet.

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