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Kaiserschmarrn und Hackfleischsuppe

Weil die Suppenbar „Souperb“ am Weißen Hirsch so gut läuft, gibt es jetzt am Neumarkt eine zweite Filiale. Der Vermieter ist Stammkunde.

Einen gut gekochten Mittagstisch für einen angemessenen Preis. Den hat Holger Diebel stets vermisst, als er noch als Zimmermann arbeitete. Für den 36-Jährigen Grund genug, ins Gastrogewerbe einzusteigen. 2007 war er an der Gründung der Suppenbar „Souperb“ – eine Wortkreation aus super und Suppe – beteiligt. Die Filiale am Weißen Hirsch läuft mittlerweile so gut, dass jetzt eine zweite eröffnet wurde. Mitten im Herzen der Stadt, auf der Rampischen Straße, gibt es jetzt ein täglich frisch gekochtes Mittagsangebot.

„Es ist auf die arbeitende Bevölkerung ausgelegt“, sagt Diebel. Die Lage am Neumarkt sei gut, weil sich im Umkreis viele Büros befinden. „Es gibt auch viele Museen und die Polizeidirektion“, so der Dresdner. Auch Touristen sind willkommen.

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Doch schon die Öffnungszeiten – nur werktags zwischen 11 und 16 Uhr – zeigen, dass sie nicht, wie in den anderen Restaurants rund um die Frauenkirche, die Hauptkundschaft sind.

In der neuen Filiale auf der Rampischen Straße war zuvor eine Bäckerei. „Als die ausgezogen ist, hat uns die USD angesprochen, ob wir nicht hier einen zweiten Laden eröffnen wollen“, sagt Diebel. Die Mitarbeiter des Immobilienunternehmens seien in der Bar am Weißen Hirsch Stammkunden. Neben zwei Mittagsgerichten gibt es bei „Souperb“ täglich mehrere Suppen, Salate und Desserts, die ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker zubereitet werden. Auch vegetarische und vegane Speisen stehen regelmäßig auf der Karte. „Wir produzieren täglich in unserer anderen Filiale und transportieren das Essen dann hierher“, so Diebel. Er könne sich gut vorstellen, dass es in Dresden bald auch ein drittes „Souperb“ gibt. „Unsere Küche ist so groß, dass von dort aus fünf Läden beliefert werden könnten.“ Neuanstellungen seien schon geplant. „Zurzeit sind wir hier zu dritt“, sagt der Dresdner. Beide Bars können auch für Feiern gemietet werden. (lba)