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Kaitzbach besteht den Härtetest

Mit einem Probestau hat das Umweltamt im November das neue Rückhaltebecken überprüft. Nun wurde es abgesegnet.

Anwohner entlang des Kaitzbachs sind künftig besser vor einem möglichen Hochwasser geschützt. Im Ernstfall fasst ein Rückhaltebecken entlang des Mittelstegs zwischen Kaitz und Mockritz bis zu 10 000 Kubikmeter Wasser. Seit 2011 ist die Flutschutzanlage gebaut worden.

Zum Abschluss der Arbeiten führte das Landesumweltamt im November letzten Jahres einen Probestau durch. Die Ergebnisse wurden an die Landesdirektion Sachsen übermittelt. Mit positivem Ausgang: Dort ist das Becken genehmigt worden. „Das war im Grunde die formelle Absicherung“, erklärt Nils Baehring-Schimmer, der den Probestau vergangenes Jahr leitete. Nun sei der Betrieb des Beckens auch von der obersten Wasserbehörde endgültig freigegeben worden.

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Der Probestau vor knapp einem halben Jahr war nötig, um Schwachstellen oder Baumängel im Rückhaltebecken zu finden. Dazu hatte das Umweltamt den Durchlass des Kaitzbachs verengt. Zwar hatten die Sachbearbeiter des Umweltamts den gewünschten Wasserstand von reichlich zwei Metern Höhe knapp verfehlt. Nutzlos war der Test aber nicht – auch wenn der Pegel bei etwa 1,60 Metern verharrte. „Dafür haben wir das Becken länger gestaut als geplant“, so Baehring-Schimmer. Während des Tests war der Mittelsteg zwischen Kaitz und Mockritz gesperrt. (hoe)