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Kamenz kommt Landkreis entgegen

Kamenz. Schon wieder reicht die Lessingstadt dem Landkreis die Hand. Anlass ist erneut der vorgesehene Abriss des alten Asylbewerberheimes in der Gartenstraße. Über die Städtebauförderung hatte die Stadt...

Kamenz. Schon wieder reicht die Lessingstadt dem Landkreis die Hand. Anlass ist erneut der vorgesehene Abriss des alten Asylbewerberheimes in der Gartenstraße. Über die Städtebauförderung hatte die Stadt schon im vergangenen Jahr 300 000 Euro locker gemacht, wobei der kommunale Eigenanteil 30 000 Euro betragen sollte. Jetzt stellte sich heraus, dass die veranschlagte Abrisssumme deutlich zu niedrig angesetzt war. Jetzt ist von erheblichen Mehrkosten die Rede.

Wie die zusätzlich im Raum stehenden 140 000 Euro zustande kommen, blieb im Stadtrat offen. Der Landkreis habe die Stadt ersucht, noch einmal Städtebaufördermittel zu beantragen. Diesmal würde der zehnprozentige Eigenanteil also 14 000 Euro betragen. Die Mehrheit der Stadträte zeigte keine große Begeisterung, vor allem, weil der Landkreis der Stadt in der Schulstandortfrage bisher nicht entgegengekommen sei. Dies habe man bereits 2013 vergeblich gehofft. Am liebsten hätte der Stadtrat die für den 12. Mai beantragte Behandlung der Schulfrage im Kreistag abgewartet. Letztlich wurde das Abrissvorhaben, das natürlich auch dem Stadtbild insgesamt dient, aber auch in der verteuerten Variante auf den Weg gebracht. (SZ)

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