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Kamenzer Kloster wird neu gebaut

Heute um 11 Uhr ist Spatenstich an der Kamenz-Info. Franz-Peter Tebartz-van Elst wurde als Projektleiter gewonnen.

Kamenz. Das Franziskaner-Kloster in Kamenz wird wieder errichtet. Darüber informierten gestern Bund, Freistaat, Landkreis und die Stadt auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in der Kamenz-Information. Am heutigen 1. April gibt es um 11 Uhr auf dem Schulplatz den symbolischen Spatenstich für dieses bedeutende Bauvorhaben. Wie aus dem Rathaus verlautet, orientiert sich das Projekt exakt an der ursprünglichen Kubatur des Klosters, das in den Reformationswirren nur wenige Jahrzehnte als solches Bestand hatte, ehe es an die Stadt fiel. Später wurde es u.a. als Schule genutzt, die kein Geringerer als Gotthold Ephraim Lessing besuchte, bevor er nach St. Afra in Meißen ging.

Eine mögliche Schulnutzung macht das Vorhaben auch für die nach wie offene Standortentwicklung in Kamenz interessant. So könnte der mögliche Ausbau des Dachgeschosses der grünen Schule unterbleiben, falls nach den Gymnasien auch die beiden Oberschulen fusionieren müssten, heißt es. Stadtrat Wolfgang Schubert (Linke) sieht das Vorhaben insgesamt positiv. „Wie das Sakralmuseum integriert werden könnte, ist allerdings noch offen.“ Als Projektleiter wurde Franz-Peter Tebartz-van Elst gewonnen. Der frühere Limburger Bischof soll sich in Kamenz auf kommunalem Hochbaufeld um Wiedergutmachung bewerben. Ein Sparfuchs sei noch besser, als ein Bettelmönch, heißt es. (SZ)

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