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Kamenzer Tschernobylverein dankt seinen Unterstützern

Auf eine erfolgreiche humanitäre Arbeit blickt die Kamenzer Initiative Kinder von Tschernobyl zurück. Ihre Aktionen waren 2011 durch den 25. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe geprägt. Wie dieses Ereignis...

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Auf eine erfolgreiche humanitäre Arbeit blickt die Kamenzer Initiative Kinder von Tschernobyl zurück. Ihre Aktionen waren 2011 durch den 25. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe geprägt. Wie dieses Ereignis das Leben der Menschen in Belorussland, aber auch hier in Kamenz verändert hat, war im April Inhalt einer Gedenkveranstaltung unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Roland Dantz. Daran nahmen belorussische Gäste, Freunde und Mitglieder des Vereins teil. Außerdem reisten Mitglieder der Kamenzer Initiative mit anderen sächsischen Tschernobylvereinen nach Buda-Koschelowo, um vor Ort bei den Gedenkveranstaltungen dabei zu sein.

Mit Unterstützung deutscher und sorbischer Gastfamilien erholten sich 20 kranke Kinder aus der weißrussischen Tschernobylregion bei uns. Weitere 20 diabeteskranke Kinder weilten im Vereinskinderhaus. Gastfamilien, ehrenamtliche Helfer und Vereinsmitglieder ermöglichten den Kindern schöne Ferientage. Im September und November schickte die Tschernobylinitiative zwei Transporte mit 16 Tonnen Hilfsgüter in den Kreis Buda-Koschelewo. Kinderaktion und Hilfstransporte waren dem Verein nur dank der großzügigen Unterstützung von Firmen, Händlern, Einrichtungen und Privatpersonen mit Geld- und Sachspenden möglich, so die Vereinsvorsitzende Christina Zickler. Ihren Dank verbindet sie mit besten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr – und mit der Hoffnung auf weitere Unterstützung der humanitären Arbeit. (SZ)