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Kamenzerin ärgert sich über Springbrunnen am Anger

Wasser ist zwar drin, doch der Born sprudelt nicht. Das liegt am Wasserstand, der nicht konstant ist, heißt es aus dem Rathaus.

Von Manuela Reuß

Er sprudelt nicht. Der Springbrunnen am Anger in Kamenz. Das bemängelt unsere Leserin Anna Müller. Bei Spaziergängen fiel ihr das auf. Wasser sei zwar im Brunnen, aber er plätschere nicht. Schade. Sie möchte gern wissen, woran das liegt. „Der Wasserstand muss immer konstant sein, damit der Brunnen sprudeln kann“, verrät Rathaussprecherin Dr. Gisela Seidel. Leider stelle die Verwaltung aber immer wieder fest, dass sich Bürger am Brunnen bedienen und Wasser entnehmen. Somit muss immer wieder Wasser nachgefüllt werden, was aber keine Lösung ist. „Wir bitten daher die Bürger, das Wasser des Brunnens nicht für private Zwecke zu nutzen. Nur so kann der Brunnen seinen ursprünglichen Gestaltungszweck erfüllen.“

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Jörg Günther aus Steina ärgert sich darüber, dass in dem Artikel zum Steinaer Schützenfest stand, der Sportverein habe sich wegen des ständig schlechten Wetters in den vergangenen Jahren als Mitorganisator zurückgezogen und einen anderen Termin für sein Fest und die Läufe gewählt. Das stimme nicht. Die Sportler hätten auch schon bei Regen gefeiert.

Dass die Kamenzer Bahnhofstraße noch am Sonntag mit Wahlplakaten jener Partei zugepflastert war, die stets gern auf die Einhaltung der deutschen Ordnung pocht, ärgerte Familie Förster aus Kamenz. Alle anderen Plakate waren zu diesem Zeitpunkt bereits abgehangen. Gibt es eine Frist, bis wann die Poster abgenommen sein müssen?, wollten die Kamenzer wissen. Nach der Sondernutzungssatzung der Stadt Kamenz beträgt die Frist zur Beseitigung der Wahlplakate fünf Tage, erklärte Rathaussprecherin Dr. Gisela Seidel. Werden Plakate in dieser Frist nicht abgenommen, wird den jeweiligen Parteien, Wählervereinigungen oder Einzelkandidaten die Ersatzvornahme angedroht. Sollte dies nicht wirken, werden die Plakate entfernt und die Kosten hierfür dem Verursacher per Kostenbescheid auferlegt, so die Sprecherin. „Uns ist bekannt, dass noch nicht alle Wahlplakate entfernt sind. Notwendige Maßnahmen wurden bereits eingeleitet.“

Ein großes Dankeschön wollte Gerhard Polling aus Kamenz loswerden. Er nahm zu Himmelfahrt an einem Kutschenausflug teil, den die Leitung des Malteserstiftes St. Monika in Kamenz organisiert hatte. Seinen Dank verfasste er liebevoll in einem neunstrophigen Gedicht, welches wir allerdings aus Platzgründen nicht veröffentlichen können.

Ob es einen Shuttle für Gehbehinderte zum Puhdys-Konzert gibt, wollte Familie Gersdorf wissen. Einen zentralen Fahrdienst gibt es nicht. Wer schlecht zu Fuß ist, kann sich von ortsansässigen Taxiunternehmen zur Hutbergbühne chauffieren lassen oder selbst mit dem Auto zur Bühne fahren. Letzteres geht allerdings nur nach Voranmeldung. Wer die Möglichkeit nutzen möchte, sollte sich heute bis 14 Uhr bei Frank Hohlfeld im Kulturbetrieb melden.

Über wucherndes Gras an der Staatsstraße zwischen Kamenz und Bernsdorf beschwerte sich Anja Hemke aus Biehla. Das nehme ihr die Sicht auf den Verkehr, wenn sie auf die Straße auffahren will. Wann wird das Gras gemäht?, möchte sie wissen.