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Kanonenkugel in Szene gesetzt

Der Heimatverein hat eine Infotafel zu den Ereignissen vor 200 Jahren und einem kleinen Überbleibsel aufgestellt.

Überall wird derzeit an die große Schlacht der Völker vor 200 Jahren bei Leipzig erinnert. Auch unsere Region blieb von den Ereignissen um die Befreiungskriege nicht unberührt. Pulsnitz lag zeitweise an der Frontlinie zwischen den Franzosen und den russisch-preußischen Truppen. Zur militärischen Beratung trafen sich deshalb Anfang Mai 1813 der russische Zar Alexander und der Preußenkönig Friedrich Wilhelm der III. im Pulsnitzer Schloß. Aus Richtung vom Eierberg schossen Napoleons Truppen Kanonenkugeln in die Stadt. Nicht alle explodierten, es gab manchen Blindgänger und in seltenen Fällen blieb das Geschoss in einer Hauswand stecken.

So in Pulsnitz auf der Bachstraße Ecke Feldstraße. Dort steckt die eiserne Kugel in der Fassade, immer gut gepflegt von den Besitzern und Bewohnern des Hauses. Das ist heute die Familie Prescher. Der Pulsnitzer Heimatverein hat an dieser Stelle eine weitere touristische Wegtafel aufgestellt, an der viele achtlos vorbeilaufen. Das wird sich ändern, da jetzt erklärt ist, was es mit der Kugel in der Wand auf sich hat.

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