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Karl-May-Fest in Radebeul fällt aus

Die Stadt hatte die Entscheidung noch hinausgezögert, nun musste aber endgültig abgesagt werden.

In diesem Jahr werden keine Indigenen im Lößnitzgrund auftreten und ihre Bräuche dem Publikum präsentieren.
In diesem Jahr werden keine Indigenen im Lößnitzgrund auftreten und ihre Bräuche dem Publikum präsentieren. © Arvid Müller

Radebeul. Es wäre eine wichtige Einnahmequelle für Künstler und Gastronomen gewesen, die von der Corona-Krise hart getroffen sind. Deshalb hatte die Stadt noch im März keine Absage für die diesjährigen Karl-May-Festtag erteilt. Man wollte möglichst lange abwarten, ob die Veranstaltung am Wochenende nach Himmelfahrt nicht doch noch möglich ist. Inzwischen steht fest: Das Karl-May-Fest findet nicht statt, sagt Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos).

Großveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August verboten. Egal, wie genau das "groß" definiert wird, das Karl-May-Fest mit mehreren Tausend Besuchern wird darunterfallen. Wendsche bedauert die Absage, auch wenn diese zuletzt schon zu erwarten war, sagt er. "Es wäre aber auch unter den jetzigen Bedingungen kein richtiges Karl-May-Fest geworden. Mit 1,50 Meter Abstand halten geht es nicht."

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Im Juni sollte außerdem die Veranstaltungsreihe "Der Lößnitzgrund ruft" mit Freiluftaufführungen der Landesbühnen Sachsen und einem Fanfest mit Gojko Mitić stattfinden. Wendsche will sich dazu nun mit dem Intendanten der Landesbühnen, Manuel Schöbel, verständigen. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen, gut sieht es aber auch für diese Veranstaltung nicht aus.

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