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Katzenclub Oberlausitz zeigt am Wochenende rassige Tiere

Es scheint so, als wäre sich „Heinrich vom klaren Quell“ seiner Schönheit bewusst. Langsam sind seine Bewegungen, fast majestätisch. Als internationaler Champion ist der siebenjährige Perser-Kater Aufmerksamkeit gewöhnt.

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Von Katja Schäfer

Es scheint so, als wäre sich „Heinrich vom klaren Quell“ seiner Schönheit bewusst. Langsam sind seine Bewegungen, fast majestätisch. Als internationaler Champion ist der siebenjährige Perser-Kater Aufmerksamkeit gewöhnt. Auch an diesem Wochenende wird das Tier mit dem langen wuscheligen Fell wieder Blicke auf sich ziehen. Denn da präsentieren Veronika und Dieter Henke aus Sohland ihn bei der Rassekatzen-Ausstellung in Oppach im Schützenhaus.

Veranstaltet wird die Schau vom Rassekatzenclub Oberlausitz, dessen Vorsitzender Dieter Henke seit elf Jahren ist. Seit 25 Jahren halten und züchten Henkes die Rasse. In dieser Zeit haben sie 60Jungtiere aufgezogen. Momentan leben zwei Kater und eine Mieze bei ihnen: Heinrich und seine Eltern. „Das sind alles schon Rentner“, so Veronika Henke. Die Zucht haben sie beendet. „Um weiterzumachen, müssten wir uns wieder eine junge Mieze anschaffen und in die Gruppe integrieren. Aber irgendwann muss Schluss sein.“ Auch an internationalen Ausstellungen nehmen Henkes nicht mehr teil.

Im Rassekatzenclub Oberlausitz bringen sich die Sohlander aber weiterhin aktiv ein. Erst unlängst haben dessen 41 Mitglieder aus Wilthen, Sohland, Ohorn, Uhyst, Neugersdorf, aber auch Dresden, Zittau und weiteren Orten Dieter Henke als Vorsitzenden wiedergewählt. „Wir beschäftigen uns im Verein nicht nur mit der Katzenzucht, sondern unternehmen auch viel gemeinsam“, erzählt Henke.

Für die diesjährigen Schauen des Clubs sind alle Termine unter Dach und Fach. Nach dem Auftakt dieses Wochenende zeigen die Mitglieder ihre Tiere am 18. und 19. April bei Neustadt, im Oktober in Neukirch und im Dezember in Görlitz. Die Züchter hoffen auf viele Besucher. Wenn wie bei der Schau Anfang 2008 in Ebersbach rund 2000Gäste kommen, sind Dieter Henke und seine Mitstreiter zufrieden.