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Kaum Posten für den Osten

Immer noch sitzen nur wenige Ostdeutsche in Führungspositionen. Das ist auch eine Folge der Abwanderungen gen Westen. Ein Gastbeitrag des Soziologen Holger Lengfeld.

© Shutterstock (Symbolfoto)

Es herrscht Frust im Osten. Allerdings geht es nicht mehr nur um bekannte Themen wie Flüchtlingspolitik, infrastrukturell abgehängte Dörfer oder ungleiche Löhne, sondern um Grundlegendes: um das Empfinden vieler Ostdeutscher, in der Gesamtgesellschaft nicht gleichberechtigt, mithin nicht voll anerkannt zu sein. Eine Diagnose, die wohl auch die Bundeskanzlerin teilt. Es sei für sie „nicht so verwunderlich, dass es in Ostdeutschland Frustrationen gibt“, sagte Merkel kürzlich in einem Interview. Sie benannte als einen wichtigen Grund, dass Ostdeutsche auf Führungspositionen unterrepräsentiert sind.

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