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Kaum Unfall-Gefahr auf der oberen Berliner

Seit Öffnung der Fußgängerzone sind aber schon zwei Autos ins Straßenbahn-Gleisbett gefahren.

Von Ingo Kramer

Die Öffnung der oberen Berliner Straße für den Autoverkehr hat die Straße nicht zum Unfallschwerpunkt gemacht. Das erklärte jetzt Polizeisprecher Thomas Knaup auf SZ-Nachfrage: „Es gab zwar Unfälle, aber wie auch vor der Freigabe der Berliner Straße handelte es sich dabei um einzelne geringfügige Bagatellunfälle.“ Größtenteils waren es also nur kleine Schäden, die beim Ein- und Ausparken passierten. In der Berliner Straße kam es zu zwei, in der Schul- sowie Jakobstraße zu jeweils drei derartigen Verkehrsunfällen, so Knaup.

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Etwas anders sieht es dagegen an der Einmündung Bahnhofstraße/Berliner Straße aus. „Neben den immer wieder an Ampeln vorkommenden normalen Auffahrunfällen fuhren hier seit Öffnung der Fußgängerzone zweimal Autos ins Gleisbett der Straßenbahn“, erklärt der Sprecher. Zudem kollidierte ein Pkw mit einer entgegenkommenden Straßenbahn.

Kontrolliert wird „in wiederkehrender Regelmäßigkeit durch die Bürgerpolizisten und andere Streifen des Polizeireviers“. Es seien keine technischen Geschwindigkeitsmessungen erfolgt, sondern die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit wird nach Augenmaß überwacht. Geahndet wird dabei mit Verwarnungen oder mündlichen Belehrungen. Verstöße gegen die vorgeschriebenen Ein- und Ausfahrrichtungen an der Einmündung zur Bahnhofstraße wurden dagegen stets mit Verwarngeld geahndet. „Hier sind Autos verbotenerweise nach links ein- als auch rechts ausgefahren“, so Knaup. Ebenso häufig wurde die verbotene Weiterfahrt auf der Berliner Straße stadteinwärts festgestellt und geahndet. Eine Statistik dazu führt die Polizei aber nicht.